Zeiten des Wandels:

„E-Commerce als neues Geschäftsmodell“ für Hersteller?

 

 

Pure-Player wie Amazon können für einen Hersteller Fluch und Segen zugleich sein. Derartige Marktplätze dominieren die E-Commerce Landschaft zunehmend. Die Entscheidung z.B. Amazon als Hersteller direkt zu beliefern, bietet einerseits höchste Umsatzchancen im E-Commerce. Andererseits begibt sich der Hersteller damit in ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis und steuert damit auf den „point of no return“ zu. So wurde Amazon für viele Markenhersteller aus dem Stand heraus der größte Kunde in Deutschland. Der Umgang mit Pure-Playern ist in Bezug auf die Online-Umsatzchancen eines Markenherstellers eines der wichtigsten Elemente einer E-Commerce-Strategie.

 

Für Hersteller im produzierenden Gewerbe stellt sich, aktueller denn je, die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des bestehenden Geschäftsmodells. Sicherlich darf und sollte man den stationären Händler nicht vor den Kopf stoßen – er macht ja, je nach Branche noch immer ca. 85 % des Umsatzes aus. Andererseits kann und darf sich ein Hersteller aber auch nicht „darauf verlassen“, dass jeder der Händler auch weiterhin ein starker Partner ist.

Unser Kooperationspartner, Markus Fost (FOSTEC), ist anerkannter Experte wenn es um den Bereich E-Commerce in der Geschäftsstrategie geht. Auf Grund unserer  gemeinsamen Erfahrungen und Erkenntnisse plädieren wir beispielsweise dafür, dass ein Hersteller mit seiner Online-Markenpräsenz eine hervorragende Informationsfunktion bieten sollte. Doch wenn es um den „Kauf-Click“ geht, macht  es durchaus Sinn mittels eines Commerce-Connectors den Kunden bzw. Auftrag zu klar definierten Händlern zu routen.

Allerdings muss der Hersteller auch wissen, dass sich Fachhandel diesbezüglich qualifiziert, die „Spielregeln“ kennt und einhält. Denn logischerweise sollten in der Außendarstellung auch die Pure-Player wie z. B. Amazon mit aufgelistet werden. Die „Zweitbeste Lösung“ ist es, wenn sämtliche Fulfillment-Prozesse durch den Hersteller abgewickelt werden und der Handel eine Provision für den Auftrag erhält, ohne faktisch in dem Verkaufsprozess mit eingebunden zu sein.

 

Mein Tipp: Vertiefen Sie das Thema!

 

Sprechen Sie mit mir und meinem Berater-Team bei SLOGAN (www.slogan.de) Und als Vorab-Lektüre empfehle ich Ihnen das Buch “E-Commerce Strategien für produzierende Unternehmen” von Markus Fost (www.fostec.de). Das Werk liefert einen hervorragenden Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion in Wissenschaft und Praxis und richtet sich an Unternehmenslenker und Manager aus diversen Bereichen wie Vertrieb, Marketing, Business Development, etc.


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