Krisenmanagement ja, klar – aber managen Sie bitte auch Ihre Zukunft!

Der Erhalt der Existenz, das ist in vielen Firmen die derzeit dringlichste Aufgabe. Doch neben dem operativen Krisenmanagement braucht es auch einen strategischen Blick nach vorne. Nur wer für sich und sein Team eine glaubwürdige Perspektive nach der Krise entwickelt, setzt die notwendigen Kräfte für eine gute Zukunft frei.

Machen wir uns nichts vor, es ist eine Mammut-Mission vor der alle Unternehmen gleichermaßen stehen. Es geht um die Weiterentwicklung des Betriebes, in eine Zukunft hinein, die wir alle noch nicht erlebt haben. Dafür braucht es Überlegungen und Fragestellungen, die sich – so hart es auch sein mag – mit dem „Verfallsdatum“ des Unternehmens beschäftigen. Denn die dazugehörigen Antworten helfen eine Vorstellung sowohl über die wahrscheinliche, wie auch für die gewünschte Zukunft des eigenen Unternehmens zu entwickeln!

Ohne eine Annahme-Analyse fehlt die Sicht auf die Außenwelt und die Innenwelt, auf das was kaum beeinflusst und auf das, was sehr wohl selbst gestaltet werden kann. Dadurch wandeln sich die Denkweisen von Kritisch zu Kreativ, von Fatalistisch zu Handelnd sowie von Bewertend zu Entscheidend. Anstatt Verwirrung geht es um Überblick, so zum Beispiel auf die Frage nach der  weiteren Tragfähigkeit des Firmen-Fundaments aus Qualität, Kompetenz und Innovationskraft?

Welche Zukunfts-Annahmen treffen Sie?

Die Welt und damit auch die globale Wirtschaft erleben den Virus-Schock – die bedeutsame Frage ist, was davon nach Corona erhalten bleibt. Welche Veränderungen im Unternehmensumfeld gibt es? Was nehmen Sie für sich wahr, was denken Sie im Hinblick auf die natürlichen Lebensgrundlagen, bei Gesetzen, den Marktverhältnissen und Technologien sowie dem Verhalten Ihrer Kunden? Kommen Sie mit Ihrer Firma mit einem „blauen Auge“ davon, stellen Sie sich auf ein Crash-Szenario oder einen System-Wandel ein? Wie soll man agieren, welche Schritte sind zu setzen sind und wie nimmt man die eigene Mannschaft und Kunden auf diese Reise mit?

Betrachten Sie dazu die Makro- und Mikroumwelt Ihres Betriebes! Verbessern Sie den Blick auf Ihre Zukunftsannahmen durch breite Unterstützung. Stellen Sie sich idealerweise ein „Zukunftsteam“ zusammen – neben der Geschäftsführung sollten auch strategienahe Vertreter aus der ersten und zweiten Führungsebene, gerne auch interne „Querdenker“ und externe Fachleute dazugehören.

Bestimmen Sie in diesem Projekt für sich und Ihre Firma dafür idealerweise um die fünf bis acht Annahmefragen. Hier ein Beispiel im Fahrzeugbau: Wird die Zunahme an digitalen Prozessen, home-office etc. zu drastischen Rückgängen bei der Anzahl von Firmenfahrzeugen führen – und werden dadurch Deutschlands Autohersteller im Bereich der Mittelklasse- / Premiumklasse-Fahrzeuge massiv Marktanteile verlieren?

Machen Sie sich den Wert dieser Fragestellungen bewusst, bevor Sie konkret loslegen! Beschäftigen Sie sich dann bei jeder der Fragen gründlich mit möglichen Szenarien, überlegen Sie die Plausibilität Ihrer Antworten und wie diese optimiert werden kann und nehmen Sie letztlich eine Einschätzung der Erwartungswahrscheinlichkeiten vor.

Beleuchten Sie für Ihre unternehmerische Annahme das Makroumfeld:
_ Wie verändert sich die  Bedeutung der „Umwelt“?
_ Welche Erkenntnisse  in der „Wissenschaft“ sind relevant?
_ Was für Widersprüche sehen Sie in „Politik“ und „Wirtschaft“?
_ Welche Trends nehmen Sie in der „Gesellschaft“ wahr?

Wie prägen diese Annahmen Ihre Mikroumwelt?
_ Mit welchen „Wettbewerbern“ müssen Sie sich zukünftig auseinandersetzen?
_ Wie sehen Sie die Entwicklung der „Märkte“?
_ Welche „Technologien“ werden von Bedeutung sein?
_ Welche Art von „Kunden“ bezahlt Sie, in welcher Höhe, für welche Leistung?
_ Welche „Partner“ braucht es?

Machen Sie sich in diesem Zusammenhang auch das Miteinander im Management bewusst! Gibt es bevorzugte Führungsstile? Spielen Offenheit und Vertrauen oder Macht und Hierarchien eine Rolle? Wird Gestalten höher eingeschätzt als Verwalten?


Viel Erfolg beim Entwickeln Ihrer „Gebrauchsanweisung für die Zukunft“!
…übrigens: Dies ist auch der Titel meines aktuellen Buches. Sofern Sie sich ein signiertes Exemplar wünschen, einfach direkt auf der Webseite meines Unternehmens SLOGAN Strategieberatung bestellen: www.slogan.de

WICHTIG: Sofern Ihr Firmensitz in Baden-Württemberg ist, kann Ihre Innovations- und Zukunftsstrategie möglicherweise durch ein Förderprojekt des Landes finanziell unterstützt werden! Als akkreditierter RKW-Berater kann ich dies für Sie prüfen und in die Wege leiten.

Aktuell ist „schwere See“, deshalb: jetzt Kurs Zukunft definieren und Segel richtig setzen!

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