Schonungslos. Mutig.

Schonungslos. Mutig.

Auch wenn wir uns sicherlich darüber freuen, dass seit vergangener Woche die ersten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gelockert wurden – es ist kein Signal zur Rückkehr in „alte Zeiten“.

Die Welt und damit unser Zusammenleben wird sich durch Corona weiter verändern. Wirtschaftliche Umbrüche verstärken sich, bereits vorhandene Strukturprobleme werden offengelegt.

Eine Transformationsphase unserer Wirtschaft und Gesellschaft steht an… und wie man sieht, kann man sehr wohl auch Verhaltensänderungen erreichen. Vieles was vor Corona „nicht machbar“ war, ist jetzt Realität.

Wir erleben einen schonungslosen Stresstest für die bestehenden Geschäftsmodelle. Wir brauchen den mutigen Blick nach  vorne.

Erinnern Sie sich noch an Greta? Sind Ihnen die Diskussionen über Verzicht auf Flugreisen und der Appell für autofreie Innenstädte noch präsent? All das, und vieles mehr, ist jetzt eingetreten – und es wird von mehr als 90% der Bevölkerung in Deutschland befürwortet. Weil es Covid-19 gibt, die Gefahr anscheinend für alle konkret ist und jeden von uns betrifft. Dabei haben wir ausgeblendet, dass auch ein ungebremster Klimawandels zu viel Not, Kranken und Toten führen wird.

Was lernen wir daraus? Was wäre wichtig?

Menschliches Verhalten lässt sich über Panikmache und über Druck nicht wirksam verändern. Nicht weil es nötig ist, soll ein neues Miteinander entstehen – sondern weil es vernünftig ist, weil es vielleicht auch Freude macht! Das lebenswerte Resultat: Eine transformierte Wirtschaft in einer empathischen, am Gemeinwohl orientierten Gesellschaft.

Mehr denn je müssen wir lernen, uns auf die Zukunft und ihre Veränderungen einzustellen. Dafür braucht es das Konzept der Ermutigung, des Neuen. Das gilt mehr denn je auch für Unternehmen.

Change  / Transformation

In der Strategieberatung von Unternehmen erleben wir es immer wieder, dass der Wunsch nach Zukunft lediglich einer verbesserten Version der Vergangenheit ähnelt. Die grundsätzlichen Normen des Systems, die Sicht der Welt und die damit verbundenen Orientierungen sollen, bitteschön, nahezu unangetastet bleiben.

Das ist wenig zielführend. Denn im Change ändert sich nur manches, während vieles gleich bleibt.  Dabei verbraucht man viel Energie, werden Ressourcen vergeudet, erzielt man keine glaubhafte Differenzierung und macht somit auch keine Lust auf Zukunft. Bei der Transformation geht es hingegen nicht um eine „Verbesserung“ des Bestehenden, es wird stattdessen am System gearbeitet. Das beginnt mit einem neuen Umgang miteinander, einem Denken über den Tellerrand, proaktivem Handeln, einer anderen Art zu leben und zu arbeiten. Natürlich muss man dazu die Identität des Unternehmens verstehen. Werte müssen erkannt und die Unternehmenskultur überprüft sein. Was ist die „unveränderliche Seele“ der Firma – welches sind lediglich „Glaubenssätze“? Worauf basieren Bewertungen und Entscheidungen, im Sinne von: „So haben wir das schon immer gemacht!“ oder „Nein, das passt nicht zu uns, das sind wir nicht.“?

Das Coronavirus ist inmitten einer Zeitenwende ausgebrochen, die uns bereits mit Fragen konfrontiert hat, die essenziell sind: Wie sieht die Zukunft des Menschen auf unserem Planeten aus? Wie und wovon sollen und werden wir alle leben? Wie wird Veränderung gestaltet?  

Auch Unternehmen können sich diesen Themen nicht entziehen. Die hoffnungsvolle Botschaft an Firmen in diesen Zeiten ist: Durch die Arbeit an Vision, Mission und Werten wird es möglich, dass viele Blickwinkel und Lösungsansätze zusammenkommen.

Dadurch entsteht beispielweise auch Innovation. Und wer innovativen Output produziert, erschließt sich neue Märkte und Zielgruppen – die Marktintelligenz steigt. Das zahlt sich aus, für das Unternehmen und die Gesellschaft.

Sollten Sie bereits über ein gut entwickeltes und gelebtes Leitbild verfügen, dann ist es in dieser Krise  sicherlich auch ein großartiger Beweis für Verantwortungsbewusstsein. Denn wenn Sie Ihre Annahmen der Zukunft richtig getroffen haben, zeigt sich bestimmt, dass sie ein verantwortungsbewusster Betrieb. Zum Beispiel indem New-Work-Leitlinien und Diversity-Visionen keine „hübschen Formulierungen“ sind, sondern der Wirklichkeit standhalten.

Gerade jetzt ist eine konstruktiv-kritische Betrachtung des Leitbildes wichtig, denn die wertorientierte Ausrichtung des Unternehmens wird immer relevanter. Insofern sollten Sie sich nicht nur mit Krisenmanagement sondern auch mit Ihrer Vision der Zukunft beschäftigen – gemeinsam mit den Führungskräften und dem Team an der neuen Strategie arbeiten, Vertrauen und Wertschätzung zeigen und somit Perspektive bieten. Dann muss man sich auch wegen Covid-19 keine Sorgen machen.

Das Beratungs-Angebot für Sie:

Sprechen wir über die Werte sowie die Weiterentwicklung und Ausrichtung Ihres Unternehmens!

Die Leitbild- und Strategieentwicklung ist für Ihr Unternehmens der Erfolgsfaktor!

Seit Jahrzehnten bin ich Berater und Begleiter von – vorwiegend – mittelständischen Unternehmen. Informationen zu meiner Erfahrung und der Branchenexpertise finden Sie auf der Webseite meines Unternehmens SLOGAN (slogan.de). Zahlreiche Referenzen bestätigen die positive Wirkung von Vision-Mission-Leitbild. Gerne stellen ich Ihnen den Kontakt zu diesen Unternehmer*innen her, die auch in Corona-Zeiten gut auf Kurs Zukunft unterwegs sind. 


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