Zukunft Automobilzulieferer

11 September 2017 | Fachartikel

 

Wohin des Weges?
Impulse für die Zukunft der
mittelständischen Automobilzulieferer

 

 

Der Umbruch in der Automobilindustrie stellt nicht nur die Hersteller, sondern auch deren Zulieferer vor radikal neue Herausforderungen. Mit dem Wandel der Märkte und der forcierten Einführung neuer Technologien müssen sich auch die Methoden der Unternehmensführung ändern.

 

Zugegeben, bahnbrechende Umwälzungen hat es in der Automobilbranche immer gegeben. Aber nie zuvor sind derart gravierende Veränderungen bei Markt, Produkt und Prozess zeitgleich aufgetreten.
Außerdem sollte man sich stets vor Augen führen, dass sich im Zeitraum der letzten 10 bis 12 Jahre der Anteil der Industrieländer (USA, EU-15, Japan) an der Weltautomobilproduktion von ehemals 66 Prozent um mehr als ein Drittel auf nunmehr 42 Prozent verringert hat. Spiegelbildlich zu dieser Entwicklung hat sich im gleichen Zeitraum in den Emerging Markets die Produktion mehr als verdoppelt, in den asiatischen Schwellenländern (allen voran China) sogar nahezu verdreifacht. Dieser Trend in Richtung neuer Wachstumsmärkte wird auch in Zukunft fortbestehen.

 

Als ob dies nicht schon Herausforderung genug wäre, nutzen die OEMs ihre Machtposition mehr denn je aus. Sie weiten ihren Einfluss immer stärker in bisherige Domänen der Zulieferer aus. Hinzu kommt, dass auf die die Zulieferer jahrzehntelang ein „Preisdruck“ ausgeübt wurde, der die Innovationskraft gelähmt hat – insbesondere, wenn es um komplexere und teileübergreifende Lösungen ging.
Wenn es um „Zukunft“ geht, dann denkt man in vielen Firmen leider nur an die Planungen von möglichen „Facelift-Neuerungen bei Modellzyklen“.

 

Dabei sind es ganz andere Themen, die marktbeherrschend sein werden. Nicht nur der Antrieb spielt dabei eine Rolle, beispielsweise wird auch der Aspekt Gewichtsreduzierung von Fahrzeugen  immer wichtiger. Dies lässt sich durch unterschiedliche, miteinander verknüpfte Vorgehensweisen erreichen: Sei es möglicherweise durch den Einsatz leichterer Werkstoffe oder Materialsubstitution bzw. eine Veränderung der Produktstruktur.  Der Trend zur Mischbauweise wird für die Zulieferindustrie eine der größten Herausforderung sein, da neben der Kompetenz beim Material auch ein Wissen und Verständnis in puncto Verarbeitung gefordert ist.

 

Die Liste solcher Überlegungen ist lang – insofern stellen sich vielfältige Fragen. Die zentrale Überlegung lautet dabei:

Wie steht es um Ihre Strategie? Kennen Sie und Ihr Führungsteam die „Fallstricke“ – und wie umgehen sie diese?

_ Zögerliches Verhalten?!
Damit bremst man Chancen aus, die sich aus neuen Kundenbedürfnissen, Technologien und Marktkonstellationen ergeben.

_ Bedrohungen und „Vogel Strauß-Politik“?!
Prima, wenn die Auftragsbücher derzeit voll sind – dennoch sollten Bedrohungen nicht nach dem Motto „sehe ich keine Risiken, so habe ich keine“ negiert werden.

_ Zwang zur Veränderung oder Lust auf Change?!
Oft bleibt im Tagesgeschäft wenig Zeit, sich über neue Strategien Gedanken zu machen bzw. die aktuelle Lage und deren Perspektive sorgfältig zu beurteilen. Unterschätzen Sie die Brisanz nicht! Es braucht eine durchdachte, fundierte Vorgehensweise.

 

Stehen Sie vor strategischen Weichenstellungen? Wollen Sie auf Erfolgskurs bleiben – und brauchen dafür neue Konzepte und Innovationen?

 

Dann sollten Sie jetzt „Unternehmerisch Denken“ und die entscheidenden, strategischen Weichenstellungen vornehmen! Eine Doppelstrategie ist notwendig: mit derzeitigen Konzepten noch eine längere Zeit genügend Geld verdienen um neue Konzepte hoch zu fahren und sich zu etablieren eine Mammutaufgabe. Nehmen Sie jetzt eine Lagebeurteilung Ihrer Unternehmens-Zukunft vor! Der „FutureWalk“, eine methodischer Ansatz meines Beratungsunternehmens – der SLOGAN GmbH,  liefert Ihnen Impulse!

 

Beschreiten Sie einen „Zukunftsweg“, der verschiedenste Gesichtspunkte in Marktentwicklungen, Vertriebsaktivitäten, Führungsverhalten und Kommunikation beleuchtet. Verlassen Sie alte, eingefahrene Denkschienen und begeben sich deshalb auf eine Wanderung in Richtung „zukünftiger Märkte“.

 

Ganz aktuelle Termine: Das Cluster „automotive-bw“ (http://www.automotive-bw.de/de/aktuelles/index.php) hat unser know-how aufgegriffen und bietet am 6./7. Oktober bzw. am 3./4.November 2017 den „FutureWalk“ als offenen Workshop an. Das Konzept und Programm werden unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

 

 


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