Datenberge zu Goldgruben machen

 

 

 

Wie Datenberge zu Goldgruben werden!

 

„Always on“ – das ist die Mentalität unserer Zeit. Der moderne Verbraucher nutzt alle Informations- und Kommunikationswege, ist mit Smartphone, Web & Co stets on air… und hinterlässt dabei seinen digitalen Schatten.

 

Das verfügbare Datenvolumen vergrößert sich mehr und mehr. 2010 durchbrach das globale digitale Universum erstmals die Zettabyte-Barriere (1 mit 21 Nullen). Schätzungen zufolge belief sich 2011 in Deutschland das Gesamtvolumen auf 1,8 Millionen Zettabytes – mit einer prognostizierten Verdoppelung alle zwei Jahre.

Dieser Berg an Daten über das Informations- und Kaufverhalten im Netz sind für Marketing und Vertrieb eine echte Goldgrube. Unternehmen wie Facebook oder Google sind dankbare Abnehmer dieser Datenspuren.

Auch Experten von McKinsey prognostizieren den Mehr-Wert von professionellem Big Data Management. So gebe es beispielsweise in europäischen Behörden durch das Datenmanagement effizientere Prozesse,  mit einem Einsparpotenziale von bis 250 Milliarden Euro pro Jahr. Oder in Handelsunternehmen eine Verbesserung der operativen Marge um bis zu 60 Prozent.

Wer mit Big Data richtig umgeht, kann davon profitieren. Vorausgesetzt, man findet den Zugang zu einer sinnvollen und wirtschaftlichen Datenauswertung.

 

Mehr Information = Mehr Konfusion?

 

 

Das muss nicht sein! Um für das Unternehmen einen Mehrwert zu schaffen, müssen Finanz- und Markt- als auch Kunden- und Prozessdaten gesammelt und miteinander verknüpft werden. Ohne ein „Hand-in-Hand-Arbeiten“ der Fachbereiche ist dies aber nicht möglich. Dass dies fatale Folgen haben kann, zeigt dieses Beispiel:  Sie positionieren sich in Ihrer Strategie und Marktkommunikation als „Preisführer“. Doch das Internet bietet dem Verbraucher eine absolute Preistransparenz. In Echtzeit lassen sich online Ihre Preise mit denen der Konkurrenz vergleichen. Als Preisführer trotzdem teurer zu sein als der Wettbewerb, kommt bei Verbrauchern nicht gut an. Sie verlieren neben Umsatz auch Vertrauen und beschädigen Ihre Marke.

Für das Aufspüren wirtschaftlich interessanter Muster und Zusammenhänge stehen eine ganze Reihe von Data Mining Verfahren zur Verfügung. Unter anderem Assoziationsanalyse oder Clusteranalyse und Neuronales Netz.

 

Analyse und Visualisierung entschlüsseln abstrakte Zahlen, und plötzlich verstehen wir das Verhalten unserer Kunden. Seit 2 Jahren kooperieren mein Team von SLOGAN und ich deshalb mit der Dixendris AG in der Schweiz. Deren AMS Approach Management System bietet den großen Nutzen, dass keine „Verkaufschance“ mehr verloren gehen kann.

Systematisch werden dabei alle Möglichkeiten auf Verkaufschancen genutzt, dokumentiert, ständig verbessert und auf aktuelle Kundendaten angewendet. Die Ergebnisse sprechen für sich. So konnte zum Beispiel eine Retail-Bank, mit ca. 2 Mio. Kunden, nach etwa sechs Monaten Nutzung von AMS feststellen, dass sich…

  • die Neugeldakquisition verdoppelt hat, verglichen mit der Referenz-Kundengruppe, welche nicht durch AMS gesteuert wurde
  • beim Verkauf von Anlagefonds 20% Zuwachs nachweisen konnten – verglichen mit Nullwachstum bei der Referenzgruppe
  • die Erfolgsquote bei der Vermittlung von Beratungsgesprächen verdreifacht hat

Machen Sie es sich bewusst, dass es im Zuge der fortschreitenden Individualisierung der Menschen, der Spezialisierung und Flexibilisierung von Unternehmen und einer immer leistungsstärkeren IT wichtig wird, dass Sie Ihre Daten beherrschen und nicht umgekehrt.


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