Frank Underwood vs. Donald Trump

"House of Cards" © www.fu2016.com Screenshot

 

 

 

Frank Underwood vs.

Donald Trump

 

 

 

 

 

 

 

Wer wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten?

Der Streamingdienst Netflix setzt auf Mr. Frank Underwood – zumindest was die Vermarktung der neuen, vierten Staffel der Kultserie „House of Cards“ anbelangt.

 

Was ist Schauspiel, was ist womöglich bald Realität? Denn wo Frank Underwood hin will, könnte womöglich auch Donald Trump sein – im Capitol. Markige Sätze und Pathetik beherrscht auch er – und auch in punkto Skrupellosigkeit gibt es vermutlich keine großen Unterschiede.

 

Das Promotion-Team von Netflix zieht in jedem Fall, ganz bravourös, alle Register eines klassischen Wahlkampf-Auftritts: Plakative Motive, mit viel Stars and Stripes, umgesetzt auf Postern, auf Buttons und mit Facebook-Headern und vielem mehr. Die Fans der Serie werden dieses Media-Kit sicherlich breit einsetzen und damit für beste Quoten sorgen.

 

Übrigens: Auch in der Bundesrepublik Deutschland wird kräftig getrommelt, wenn es um Wählerstimmen geht. So gab es im Jahr 2013 – mit der Bundestagswahl und drei Landtagswahlen – Gesamtausgaben für die Wahlkämpfe in Höhe von 151,4 Mio. Euro. Am meisten Geld hatte mit 47,4 Mio. Euro die SPD ausgegeben, dicht gefolgt von der CDU mit 47,2 Mio. Euro. Die CSU, die zusätzlich noch die bayerische Landtagswahl zu bestreiten hatte, gab 20,2 Mio. Euro aus, die Grünen 14,2 Mio. Euro, die FDP 13,4 Mio. Euro und die Linkspartei 8,9 Mio. Euro. Dennoch machten fast drei von zehn Wahlberechtigten von ihrer Stimme keinen Gebrauch.  Woran das wohl liegt?

 


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