Zukunft Automobilzulieferer

 

Wohin des Weges?
Impulse für die Zukunft der
mittelständischen Automobilzulieferer

 

 

Der Umbruch in der Automobilindustrie stellt nicht nur die Hersteller, sondern auch deren Zulieferer vor radikal neue Herausforderungen. Mit dem Wandel der Märkte und der forcierten Einführung neuer Technologien müssen sich auch die Methoden der Unternehmensführung ändern.

 

Zugegeben, bahnbrechende Umwälzungen hat es in der Automobilbranche immer gegeben. Aber nie zuvor sind derart gravierende Veränderungen bei Markt, Produkt und Prozess zeitgleich aufgetreten.
Außerdem sollte man sich stets vor Augen führen, dass sich im Zeitraum der letzten 10 bis 12 Jahre der Anteil der Industrieländer (USA, EU-15, Japan) an der Weltautomobilproduktion von ehemals 66 Prozent um mehr als ein Drittel auf nunmehr 42 Prozent verringert hat. Spiegelbildlich zu dieser Entwicklung hat sich im gleichen Zeitraum in den Emerging Markets die Produktion mehr als verdoppelt, in den asiatischen Schwellenländern (allen voran China) sogar nahezu verdreifacht. Dieser Trend in Richtung neuer Wachstumsmärkte wird auch in Zukunft fortbestehen.

 

Als ob dies nicht schon Herausforderung genug wäre, nutzen die OEMs ihre Machtposition mehr denn je aus. Sie weiten ihren Einfluss immer stärker in bisherige Domänen der Zulieferer aus. Hinzu kommt, dass auf die die Zulieferer jahrzehntelang ein „Preisdruck“ ausgeübt wurde, der die Innovationskraft gelähmt hat – insbesondere, wenn es um komplexere und teileübergreifende Lösungen ging.
Wenn es um „Zukunft“ geht, dann denkt man in vielen Firmen leider nur an die Planungen von möglichen „Facelift-Neuerungen bei Modellzyklen“.

 

Dabei sind es ganz andere Themen, die marktbeherrschend sein werden. Nicht nur der Antrieb spielt dabei eine Rolle, beispielsweise wird auch der Aspekt Gewichtsreduzierung von Fahrzeugen  immer wichtiger. Dies lässt sich durch unterschiedliche, miteinander verknüpfte Vorgehensweisen erreichen: Sei es möglicherweise durch den Einsatz leichterer Werkstoffe oder Materialsubstitution bzw. eine Veränderung der Produktstruktur.  Der Trend zur Mischbauweise wird für die Zulieferindustrie eine der größten Herausforderung sein, da neben der Kompetenz beim Material auch ein Wissen und Verständnis in puncto Verarbeitung gefordert ist.

 

Die Liste solcher Überlegungen ist lang – insofern stellen sich vielfältige Fragen. Die zentrale Überlegung lautet dabei:

Wie steht es um Ihre Strategie? Kennen Sie und Ihr Führungsteam die „Fallstricke“ – und wie umgehen sie diese?

_ Zögerliches Verhalten?!
Damit bremst man Chancen aus, die sich aus neuen Kundenbedürfnissen, Technologien und Marktkonstellationen ergeben.

_ Bedrohungen und „Vogel Strauß-Politik“?!
Prima, wenn die Auftragsbücher derzeit voll sind – dennoch sollten Bedrohungen nicht nach dem Motto „sehe ich keine Risiken, so habe ich keine“ negiert werden.

_ Zwang zur Veränderung oder Lust auf Change?!
Oft bleibt im Tagesgeschäft wenig Zeit, sich über neue Strategien Gedanken zu machen bzw. die aktuelle Lage und deren Perspektive sorgfältig zu beurteilen. Unterschätzen Sie die Brisanz nicht! Es braucht eine durchdachte, fundierte Vorgehensweise.

 

Stehen Sie vor strategischen Weichenstellungen? Wollen Sie auf Erfolgskurs bleiben – und brauchen dafür neue Konzepte und Innovationen?

 

Dann sollten Sie jetzt „Unternehmerisch Denken“ und die entscheidenden, strategischen Weichenstellungen vornehmen! Eine Doppelstrategie ist notwendig: mit derzeitigen Konzepten noch eine längere Zeit genügend Geld verdienen um neue Konzepte hoch zu fahren und sich zu etablieren eine Mammutaufgabe. Nehmen Sie jetzt eine Lagebeurteilung Ihrer Unternehmens-Zukunft vor! Der „FutureWalk“, eine methodischer Ansatz meines Beratungsunternehmens – der SLOGAN GmbH,  liefert Ihnen Impulse!

 

Beschreiten Sie einen „Zukunftsweg“, der verschiedenste Gesichtspunkte in Marktentwicklungen, Vertriebsaktivitäten, Führungsverhalten und Kommunikation beleuchtet. Verlassen Sie alte, eingefahrene Denkschienen und begeben sich deshalb auf eine Wanderung in Richtung „zukünftiger Märkte“.

 

Ganz aktuelle Termine: Das Cluster „automotive-bw“ (http://www.automotive-bw.de/de/aktuelles/index.php) hat unser know-how aufgegriffen und bietet am 6./7. Oktober bzw. am 3./4.November 2017 den „FutureWalk“ als offenen Workshop an. Das Konzept und Programm werden unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

 

 


“Der Mann, der Amazon schlug”. Markterfolg mit e-commerce und durch Kundenbegeisterung

 

 

 “Der Mann, der Amazon schlug“

 

Mit dieser Schlagzeile widmete das renommierte Wirtschaftsmagazin „brand eins“ dem Unternehmer Hans Thomann eine Titelgeschichte. Anlass für diesen Artikel war die E-Commerce-Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“, die den „Musikalienhändler“ aufgrund einer Umfrage zum besten Onlineshop kürte. Mit super Punktzahlen in Einzelkategorien wie Websitedesign, Service oder Lieferung hängte der Mittelständler dabei selbst Riesen wie Amazon ab. Dies war im April 2015 – und die Erfolgsgeschichte setzt sich weiterhin nahtlos fort.

 

Jedes Jahr steigende Umsätze und ein Zuwachs an Kunden. Derzeit zählt Thomann 8,6 Millionen Kunden – und ist dabei noch immer ein unabhängiger Familienbetrieb geblieben, der seiner Firmenphilosophie treu geblieben ist.

 

Im Rahmen des diesjährigen Club 55 Kongress in Marbella, durfte ich diese zielstrebige und sympathische Unternehmerpersönlichkeit kennenlernen – denn die „European Community of Experts in Marketing and Sales“ verlieh an Hans Thomann, als Inhaber und Geschäftsführer der Thomann GmbH, den Award of Excellence 2017. Eine Auszeichnung die in den Jahren zuvor unter anderem bereits dm-Chef Prof. Götz W. Werner, Alfred T. Ritter (Ritter Sport) und Dieter Zetsche (Daimler) entgegennehmen durften.

 

„Tage wie diese“ – unter diesem Motto fand der 59. Jahreskongress des Club 55 in Marbella in Spanien statt. Die renommierte Gemeinschaft europäischer Marketing- und Vertriebsexperten trifft sich dabei zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch. Ein Höhepunkt war die Preisverleihung und das Interview mit Hans Thomann. Bereits seit seinem zwölften Lebensjahr verbrachte er die Zeit im Familienunternehmen. Unter dem Geschäftsprinzip der Inhaberfamilie „Kunden bestimmen unser Handeln“ zeigt der Geschäftsführer im Musikhaus Thomann im oberfränkischen Treppendorf kluges Unternehmertum. Seine Leidenschaft für die Musik verbindet ihn mit den zahlreichen Hobby- und Profimusikern, die sich von ihm beraten und bei ihm ausstatten lassen.

 

Gegründet wurde die Firma 1954 von Hans Thomann Senior. Der Junior Hans Thomann ist seit 1990 Geschäftsführer des Fachbetriebes. Mittlerweile arbeiten in der fränkischen Provinz mehr als 1300 Mitarbeiter für Thomann und teilen mit den mehr als 8,6 Millionen Kunden die gemeinsame Leidenschaft zur Musik. Daraus resultiert ein Umsatz von mehr als 820 Millionen Euro.

 

„Musik ist sein Geschäft – und was für eins“, sagte Michael Ehlers, mein Nachfolger im Amt des Präsidenten des Club 55, bei der offiziellen Preisverleihung an Hans Thomann. „Es ist die ungewöhnliche Erfolgsgeschichte eines Ausnahmeunternehmers. Spaß an der Veränderung zu haben, das Angebot und den Service konstant weiter zu perfektionieren und insgesamt immer besser zu werden – das hat uns dazu bewogen, diesen besonderen Menschen mit dem Award of Excellence auszuzeichnen.“

Bei stehenden Ovationen des Expertenpublikums war der Preisträger sichtbar stark gerührt. „Ich habe schon so viele Preise und Auszeichnungen erhalten – doch das heute ist für mich der absolute Höhepunkt“, sagte Hans Thomann. „Es ist mir eine große Ehre, von der Crème de la Crème der Spezialisten in Marketing und Vertrieb ausgezeichnet zu werden, das weiß ich zu schätzen. Vor allem auch, weil alle bereits vorher geehrten Personen so hochkarätige Persönlichkeiten sind.“

Online-Riesen Amazon in den Schatten gestellt

In einem Dorf, in dem es nicht einmal Handyempfang gibt, hat sich sein Unternehmen zum größten Onlinehändler der Welt entwickelt: Im oberfränkischen Treppendorf – einer kleinen Gemeinde mit gerade einmal 138 Einwohnern. Hier ist er Zuhause…und viele der mehr als 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennt der Chef persönlich, begrüßt sie beim Vornamen – und die bekommen strahlende Augen, weil er sich in ihrer Abteilung sehen lässt.

 

Für Thomann ist die Geschäftsbeziehung und das Verhältnis zu den Angestellten vor allem ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Alles basiert bei ihm auf Leidenschaft und Professionalität, höchsten Qualitätsstandards und Glaubwürdigkeit. Und genau diese lebt der Firmeninhaber täglich vor.

Wo der Himmel voller Gitarren hängt

Im Musikhaus Thomann sind 6000 verschiedene Gitarren erhältlich, davon werden derzeit 1200 ausgestellt. Thomann: „Die Abteilung wird kommendes Jahr nochmals verdoppelt.“ Ob symphonisches Orchester oder Classic Drums, ob Instrumente für Jazzer oder Rocker: Im Musikhaus Thomann sind 82.000 Produkte im Portfolio. Die Verkäufer sind Vollprofis an ihren Instrumenten – zum Beispiel gehört der Bassist von Michael Jackson und Frank Zappa zum Team. Unter dem Anspruch der absoluten Kundenorientierung erhält jeder Kunde eine eigene und passgenaue Ansprache.

Auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis sagte Thomann schmunzelnd beim Interview vor der Club 55 Preisverleihung: „Das liegt nur daran, dass die anderen so schlecht sind – wir sind eben besser“. Wohl war, denn mittlerweile hat Thomann 30% Marktanteil in der Branche. Seine Mitarbeiter decken 17 Sprachen ab, denn 65 % des Umsatzes machen ausländische Kunden. Logisch, dass neben der Verständigung auch das Wissen um die unterschiedlichen Mentalitäten der Käufer eine große Rolle spielt. Neben dem „persönlichen Draht“ kommt auch dem CRM eine große Bedeutung zu. Sein Onlineshop macht seit 20 Jahren rund 80 Prozent des Umsatzes aus. Dennoch ist auch sein Fachgeschäft in Treppendorf ein wichtiger Erfolgsfaktor, denn dort können Instrumente und Technik „live“ geprüft und gespielt werden. Kein Wunder also, dass dieser kleine Ort längst das Mekka für Musiker jeden Genres ist… samstags besuchen bis zu 1.500 Kunden das Ladengeschäft.

 

Für mich zeigt diese Unternehmensgeschichte, welche Dynamik, Kraft und Zielstrebigkeit in Familienunternehmen steckt. Mit der richtigen Strategie gelingt es sich richtig zu positionieren und zu profilieren. Gemeinsam mit meinem Beraterteam unterstütze ich mittelständische Firmen wenn es darum geht eine kraftvolle Unternehmensvision aufzubauen, ein Leitbild zu entwickeln aus dem messbare Aktivitäten entstehen.

 

 

Beispiele aus fünf Unternehmen lesen Sie z.B. in meinem neuen Buch “Gebrauchsanweisung für die Zukunft”. Es ist in allen Buchhandlungen, über online-Händler wie Amazon – oder auch, auf Wunsch mit Signatur, direkt bei mir erhältlich. Informationen dazu auf www.slogan.de

 

 

 


Was bedroht Ihr Unternehmen in seiner Existenz?

 

 

Der Angriff auf Ihr Geschäftsmodell:

„Nightmare Competitor“

 

 

 

 

 

 

Machen wir uns nichts vor – die digitalen Innovationen sind auch in traditionelle Märkte und Branchen eingebrochen und hebeln mit ihren Denkweisen und Aktivitäten bisherige Marktgesetze aus.

Wie soll man sich darauf einstellen, dass sich Gesellschaft und Technologien schneller verändern, als es einem lieb ist?

Eines vorweg… es startet nicht mit der Suche nach „Produkten“, sondern es geht zunächst um eine neue Denkhaltung.  „Was wäre Ihr Alptraum, was würde das bestehende Geschäftsmodell  eliminieren?“  Dabei geht es um interessante Fragen. Zum Beispiel, wie ein „konstruierter“ Spieler aussieht, der alle Register ziehen kann und damit das Unternehmen in seiner Existenz bedroht.  Der Titel zu diesem Workshop-Angebot lautet  „Nightmare Competitor“. Lassen Sie uns gemeinsam eine Denkwerkstatt aufbauen.

 

Noch immer erleben wir in unserer Beratungsarbeit, dass in vielen Firmen das „Denken nach gewohnten Mustern“ abläuft. Sprich, man konzentriert sich als Unternehmen auf bekannte, bestehende Märkte und konkurrieren dort mit „üblichen Wettbewerbern“ um die meist begrenzte Nachfrage. Um wettbewerbsfähig zu sein, wählt man eine bestimmte konventionelle Strategie – klassischerweise muss man sich zwischen der „Qualitätsführerschaft“ (hochwertiger als die Konkurrenz) oder der „Kostenführerschaft“ (kostenoptimierter als die Konkurrenz) entscheiden.

 

Wäre es stattdessen nicht klüger und erfolgversprechender, sich von solch niedergetrampelten Marktplätzen zu verabschieden? Was braucht es, um innovativ, kreativ und dennoch systematisch über den Tellerrand zu blicken und neue, profitable Geschäftsmodelle zu kreieren?

 

Seit vielen Jahren nutze ich - mit meinem Beraterteam der SLOGAN Strategieberatung – für diesen Prozess sehr erfolgreich das „Future Walk“ Konzept. Dabei werden Megatrends beleuchtet und mögliche Marktchancen entwickelt. Mit dem „Nightmare Competitor“ Ansatz gehen wir allerdings  noch einen Schritt radikaler vor. Dazu kooperieren wir auch eng mit Ulrich Grothe, einem jahrzehntelangen Netzwerkpartner und renommierten Business Development Berater. Er plädiert für „Rapid Strategizing“ – um hohe Geschwindigkeit, um das konsequente Durchforsten von „Branchenregeln“ und das Infrage stellen aller eigenen Aktivitäten. Daraus lassen dann in Folge Ansätze ableiten die von den Bedürfnissen potentieller Kunden geprägt sind – und damit auch wertgeschätzt und honoriert werden.

 

Lust auf mehr? Dann können Sie sich schon jetzt auf das neue Buch von Ulrich Grothe freuen. Ich stelle es Ihnen dann in einem der nächsten Blog-Beiträge vor. Aber noch wirkungsvoller ist es, wenn Sie nicht warten sondern starten!

Wer schon jetzt ein neues Erfolgskapitel für seine Firma aufschlagen will, kann sich in einem Beratungstermin mit ihm und mir wertvolle erste Impulse holen.

 


Outside in – “Zukunftsmanagement”

 

 Empfehlung: „Outside-in“-Betrachtung!
Den Markterfolg von morgen
heute initiieren!

 

 

 

 

 

 

Zukunft beschäftigt uns. Hoffentlich. Denn nur wer sich mit dem Thema Zukunft intensiv befasst, hat gute Chancen darauf, sie mitzugestalten.

Doch was ist das überhaupt, die Zukunft?

 

Der Duden gibt uns Auskunft darüber, dass es sich um Zeit handelt, die noch bevorsteht, also noch nicht da ist, dass hier die erst kommende also künftige Zeit und das in ihr zu Erwartende definiert wird.

 

Robert Jungk, Zukunftsdenker und Erfinder von „Zukunftswerkstätten“, bringt es auf den Punkt: „Das Morgen ist schon im Heute vorhanden, aber es maskiert sich noch als harmlos, es tarnt und entlarvt sich hinter dem Gewohnten. Die Zukunft ist keine sauber von der jeweiligen Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen. Aber noch kann sie, wenn rechtzeitig erkannt, verändert werden.“

 

Für Sie, als Führungskraft oder Unternehmer heißt es somit:  Wenn es um eine „gute Zukunft“ für Ihre Firma geht, müssen Sie sich mit einem Bündel an Fragen beschäftigen.

Denn ein Unternehmen kann nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn das Management eine gute Vorstellung von den Bedrohungen und Chancen in der Zukunft hat und sich darauf ausrichtet.

Mit welcher dieser Fragen befassen Sie sich bereits:

_ Welche Geschäftsmodelle werden künftig erfolgreich sein?
_ Wie bewerten Sie die Geschäftsfelder, in denen Sie jetzt noch tätig sind?
_ Was wissen Sie über die Märkte, in denen Sie zukünftig tätig sein sollten?
_ Wodurch erzielen Sie Wettbewerbsvorteile?
_ Wie verteidigen Sie Ihre Position und wo beschreiten Sie bewusst Neuland?
_ Wie steht es um neue Bedarfe am Markt, welche Trends gilt es zu beachten?

 

Vorausschauendes Denken und Handeln wird immer notwendiger. Dabei sollten die Suchfelder und Technologien unbeeinflusst von vorgefassten Meinungen untersucht und auf ihre

Zukunftsrelevanz hin bewertet werden. Deshalb ist auch eine „outside in“ Betrachtung wichtig und wertvoll! Nutzen Sie das know-how, die jahrzehntelange Expertise in der Strategieberatung von Marketing und Vertrieb, von mir und meinem Berater-Team. Zum Leistungsportfolio gehören beispielsweise…

 

  • „Future Walk“ Workshop zur Generierung von Marktideen, von Suchfeldern für Innovationen und von neuen Geschäften
  •  „Zukunftsmanagement-Beratung“, bewusster Blick über den Tellerrand – systematischer Transfer von Zukunftswissen in konkrete Ziele. Festlegung von Aktivitäten zur messbaren Marktbearbeitung und Realisierung von Marktanteilen, Umsätze und Erträgen. Überlegungen im Hinblick auf die Anpassung bzw. Entwicklung von neuen Distributionskanälen etc.
  • „Mission-Vision-Leitbild“: Das neue „big picture“ erarbeiten – eine zukunftsweisende Unternehmenskultur schaffen und lebendig halten! Mit Fragen wie z.B.: Für was steht Ihr Unternehmen? wo wollen Sie mit Ihrem Unternehmen wann sein?
  • Impuls-Vortrag „Gebrauchsanweisung für die Zukunft“ – passend zu meinem aktuellen Buch. Viele Unternehmen, aber auch Fach- und Branchenverbände nutzen meinen motivierenden und begeisternden Vortragsstil um eine „gemeinsame Aufbruchstimmung“ zu schaffen, Eigenengagement oder auch die Vertriebsaktivitäten deutlich zu steigern. Der   BVTG Bundesverband Treppen- und Geländerbau, die Bernhauser Bank eG oder Kiesel Bauchemie – um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen – bestätigen dies.

 

Starten Sie jetzt Ihr „Projekt Zukunft“ – professionell und konsequent. Mein Team von SLOGAN und ich beraten und begleiten Sie. Beste Referenzen bestätigen den Nutzwert und die Erfolge unserer Arbeit.

Auf Ihre Anfrage freue ich mich!

 

(Bildnachweis: pics.de / Thomas Leth-Olsen /151518)


White-paper Digitalisierung “Bauzulieferindustrie”

 

Bauzulieferindustrie spürt die Digitalisierung!

Verändert Handels- und Kundenbeziehungen

erfordern neue Strategie.

Vor wenigen Tagen war ich auf der Fachmesse ISH – dem Treffpunkt der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche. Auch dort wurde mehr als deutlich, dass der Einfluss des Endkunden auf die Marken- und Produktauswahl bei Neubau und Renovierungen kontinuierlich zunimmt. Das Unternehmen Viessmann hatte der „Digitalisierung“ einen Großteil des Standkonzepts gewidmet. Auch wenn aktuell noch viele Bauproduk­te über den Fachhandel verkauft werden, nutzen die Auftraggeber, die privaten Bauherren, immer häufiger den Online-Kanal auf ihrem Weg zur Kaufentscheidung. Auf dem Viessmann-Stand war deutlich zu lesen: „80% aller Heizungskäufer informieren sich online“ – das bedeutet, dass man sich sowohl über neue Heizungen wie auch intelligente Haustechnik informiert aber dann auch schnell Angebote und Preisvergleiche will.

 

Die digitale Welt drängt den traditionellen Fachhandel in punkto Beschaffung an den Rand des Geschäfts. Neben den Endkunden wissen auch Planer und Handwerk mittlerweile die Transparenz des Internet zu schätzen. Man darf gespannt sein, was sich darüber hinaus aus Plattformen wie Amazon Business (gestartet am 6.12.2016  mit jetzt schon über 100 Mio. Produkten im Angebot!) an weiteren Marktverschiebungen ergibt.

 

Viele Hersteller stecken in einem Dilemma – sind sie doch auf die Veränderungen der bisherigen mehrstufigen Vertriebsmodelle und der neuen Nachfragestrukturen nur bedingt gut vorbereitet.

Welches sind die Faktoren für weiteren Markterfolg? Wie steht es um eine ausgefeilte, zielgruppenspezifische Vertriebsstrategie?

 

Im neuen white-paper „Tot oder lebendig. Wie das Internet die Vertriebsstrategie für Hersteller in der Bauwirtschaft verändert“ erhalten Sie wichtige Denkanstöße. In kompakter Form erhalten Sie hier wertvolle Impulse aus der Beratungspraxis, sowohl von mir und meinem Team der SLOGAN Strategieberatung wie auch vom E-Commerce Experten Markus Fost, Fostec&Company.

Sie erhalten das white-paper gratis. Einfach anfordern http://www.slogan.de/de/aktuelles

 


Zukunfts-Strategie: An welchem Rad drehen Sie?

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

immer wieder hört und liest man es. Selbst scheinbar unangreifbare Marktführer geraten oft quasi „über Nacht“ in Krisen und Turbulenzen. Schaut man genauer hin, wird deutlich, dass sich die Unternehmen in der Komplexität ihrer Markt und Lebenssituation entweder selbst verloren haben, die Vielfalt der Optionen nicht mehr meistern konnten, unkoordiniert agiert oder den Wandel ganz verpasst haben.

 

Es sind, deutlich gesagt, zumeist die Folgen von „Strategiemängeln“. Fatalerweise bauen diese sich,  in der Regel schleichend, meist im Verborgenen auf. Denn im „operativen Alltag“ gerät die grundsätzliche Strategie häufig aus dem Blickfeld – obwohl sie das Fundament jeder geordneten Zukunft ist!

 

Die Strategie ist es, die aufzeigt, wie und wo sich das Unternehmen engagiert, mit was es sich arrangiert und bis wann welche Ziele erreicht werden. Für die Beurteilung der Zukunftsaussichten und um die Weichen richtig zu stellen, muss daher der Denkrahmen klar sein, braucht es ein Bewusstsein für die Erfolgsparameter.

 

Externer Anpassungszwang und interner Effizienzdruck

 

 Bei der Planung wird man schnell feststellen, dass das in der Vergangenheit Praktizierte in den heutigen Zeiten immer weniger funktioniert. Denn Fakt ist: Technologischer, soziokultureller und ökonomischer Wandel verändern Unternehmen. Themen wie Digitalisierung oder neue Arbeitswelten stellen jede Organisation vor große Herausforderungen. Gleichzeitig gibt es viele Fragezeichen, was genau diese Entwicklungen bedeuten und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind.

 

Bei der Definition von Zielen spielen daher die Kernfragen von Effektivität und Effizienz eine überaus wichtige Rolle. Es geht um: „Machen wir die richtigen Dinge und machen wir die Dinge richtig?“

 

Hierzu gehört auch die Analyse und Identifikation von Zukunftsmärkten

_ Wie steht es um die Zukunftsfähigkeit Ihres bestehenden  Kerngeschäftes (Substitutionsgefahr)?

 

_ Welche Trends sind „Bedarfsrelevante“, welche „Technologisch“?

 

_ Wie werden Zukunftsmärkte ausgewählt und bewertet?

 

 

 

Egal ob B2B oder B2C – Märkte und Erwartungen der Menschen ändern sich immer schneller. Unternehmen müssen sich deshalb auf die Interessen der potentiellen Kunden einlassen und Themengebiete nicht nur besetzen sondern besitzen – losgelöst vom eigenen Produktangebot und über die Kaufentscheidung hinaus.

 

Eines der wichtigsten „Einkaufsinstrumente“ wird dabei das Smartphone sein. Eine aktuelle Studie (Total Retail 2016) der Wirtschaftsprüfer PwC belegt dies. So ist beispielsweise der Anteil der Kunden in Deutschland, die mindestens einmal monatlich einen Kauf über ihr Smartphone tätigen, ist in den vergangenen vier Jahren von 11 auf 35 Prozent gestiegen.

 

Die zunehmende Akzeptanz neuer Technologien wirkt sich auch auf die „Erlebniskomponenten“ in der Informations- und Sondierungsphase aus. Die Nürnberger GfK liefert hierzu einen aktuellen Beleg:   Rund jeder zweite europäische Autokäufer kann sich vorstellen, dass das konfigurierte Traumauto beim Händler als Hologramm oder Projektion dargestellt wird, um zum Beispiel Wunschfarbe oder Räder besser erkennen zu können.

 

Wer künftig verkaufen will, muss den kompletten Horizont der Kunden bedienen. Mehr denn je kommt es darauf an zu wissen, wer der Kunde ist – und noch wichtiger: Was er wirklich will.

 

Nehmen Sie als Beispiel das Zugpferd der deutschen Wirtschaft, die Automobilindustrie. Sie bietet vielen hunderttausenden Menschen Beschäftigung und ist auch Treiber umfangreicher Entwicklungsprojekte. Doch das, was wir heute landläufig unter einem Auto verstehen, könnte schon in 15 oder 20 Jahren radikal anders aussehen und funktionieren. Die Folge ist – die großen Hersteller stellen sich neu auf, alternative Antriebe sind gefragt und autonomes Fahren ist mehr als nur eine „hippe Idee“.

 

Bernhard Maier, der Vorstandsvorsitzende von Skoda, brachte dies bei einem Dialog anlässlich des Zuliefertages in Stuttgart auf den Punkt: „Wie unsicher auch die Zielfotos für die kommenden 10 Jahre sein mögen, es braucht einen mutigen und neugierigen Blick auf die Zukunft. Die Veränderung der Unternehmenskultur bildet dafür die Basis. Jetzt müssen die Startplätze für die Zukunft eingenommen werden!“

 

Recht hat er. Doch wie gehen die, speziell mittelständischen, Zulieferbetriebe mit diesen Herausforderungen um?

Die Produktionsstätten der Automobilhersteller sind heute auf der ganzen Welt verteilt – und werden dort gebaut, wo die neuen und großen Märkte sind. Die Anforderung der  OEMs an die „Lieferanten“ lautet aber, dass Kosten, Prozesse und Schnelligkeit überall dieselben sein müssen. Egal, ob man auf der Schwäbischen Alb, in China oder Indien angesiedelt ist.

 

Vor dem Hintergrund der „wahr werdenden Megatrends“, der noch stärkeren Internationalisierung der Branche stellt sich die Frage: Wieviel Zukunft hat der kleine Zulieferbetrieb mit seinen 50 oder 200 Beschäftigten, welche Wertschöpfung bleibt in Deutschland?

 

Während die „Großen“, wie Bosch oder Mahle, längst in neuen Geschäftsmodellen denken und dort bereits auch unterwegs sind, sollten sich die KMUs zeitnah eine „Strategische Denkzeit“  nehmen. Zu den wichtigen Fragen gehören beispielweise welche Kooperationen und Allianzen sinnvoll sind. Aber auch, wie man das Wissen aus dem Umgang mit der Automobilwelt in andere, zukunftsfähige Markt- und Branchensegmente übertragen kann.

 

 

Hand auf’s Herz: Wie steht es um Ihre „Zukunfts-Strategie“?

 

Nutzen Sie die Expertise von SLOGAN, mein Beraterteam und ich sind mit “Rat und Tat” für Sie da. Unsere pragmatischen Methoden, wie der „Future Walk“, schaffen sowohl Aufbruchsstimmung und auch Struktur um weiterhin erfolgreich zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Zukunft. Was das “Neue Jahr” bringt…

Zukunft. Was das „Neue Jahr“ bringt…

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Hand auf’s Herz, wie sind Sie ins neue Jahr gestartet? Hatten Sie Zeit und Muße für einen ehrlichen Rückblick? Welche Ideen und Ziele prägen Ihren Ausblick auf die kommenden Monate?

 

 

Schaut man auf die Zahlen und Statistiken, dann stellt man fest „Deutschland boomt“. Die letzte Rezession liegt Jahre zurück, die deutsche Wirtschaft wächst seit 10 Quartalen in Folge und die Frühindikatoren deuten darauf hin, dass dies zunächst wohl auch so bleiben wird.

 

Wer mich kennt weiß, dass ich ein optimistischer Mensch bin. Doch diese Entwicklung macht mir dennoch Sorge. Mir stellt sich die Frage, ob die Hoch-Konjunktur nicht bereits ihren Zenit überschritten hat?  Denn in so manchen Gesprächen erlebe ich, dass ausgeblendet wird, was den   Hauptanteil des Wirtschaftswachstums ausmacht – der private Konsum. Wie stabil ist er, auf was basiert er? Denn was lösen die geopolitischen Krisen aus? Was ist dann mit unserer exportorientierten Industrie? Wie steht es um unsere vielen, mittelständischen Firmen – beispielsweise in der Zulieferindustrie? Was passiert im heute noch vielbeschäftigten Handwerk wenn es keine Nachwuchskräfte mehr gibt? Wie verändern smarte Technologien die Welt der Dienstleister?

 

Verharrt man in einer selbstzufriedenen Starre? Wie steht es um die internationale Wettbewerbsfähigkeit? Wie geht man mit der unaufhaltsamen Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft um? Und dies sind nur einige von vielen, vielen Fragen…

 

Zukunft beschäftigt uns. Hoffentlich. Denn nur wer sich mit dem Thema Zukunft intensiv befasst, hat gute Chancen darauf, sie mitzugestalten.

Robert Jungk, Zukunftsdenker, bringt es auf den Punkt: „Das Morgen ist schon im Heute vorhanden, aber es maskiert sich noch als harmlos, es tarnt und entlarvt sich hinter dem Gewohnten. Die Zukunft ist keine sauber von der jeweiligen Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen. Aber noch kann sie, wenn rechtzeitig erkannt, verändert werden.“

Schauen Sie genau hin:

  • Wo sind Ihre verwundbaren Stellen?
  • Wie verwundbar ist Ihr Unternehmen im Hinblick auf mögliche, in der Zukunft liegende Veränderungen?
  • Wie gut ist Ihr Unternehmen auf diese Veränderungen vorbereitet?
  • Wie groß ist die Bereitschaft Veränderungen anzunehmen, darauf zu reagieren?

 

Übrigens, sehr spannend war für mich in diesem Zusammenhang auch ein Interview mit “Steuer Office” – deren Leser sind Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Also auch “Unternehmer”, die sich sehr genau mit den, sich verändernden Rahmenbedingungen, beschäftigen. Der Redakteur stellte mir die Auftakt-Frage nach dem “Verfallsdatum von Steuerkanzleien”. Gerne schicke ich Ihnen das White-paper mit dem ausführlichen, 8-seitigen Interview zu.

Weitere Anregungen, auch für Ihr Unternehmen, finden Sie in meinem neuen Buch „Gebrauchsanweisung für die Zukunft“, mit vielen Checklisten und konkreten Praxisbeispielen aus dem Mittelstand.

Gerne können Sie sich Ihr signiertes Exemplar bei mir bestellen (www.slogan.de) oder Sie nutzen Ihren Buchhändler vor Ort bzw. einen Onlinehändler.

 

Schon Oskar Wilde wusste: „Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden!“


Jahresmotto 2017

Wie ein Jahresmotto entsteht

 

 

Die wundervolle Wirkung von Worten. Inspirierende Bilder, die das Denken erweitern.

 

 

Beides mache ich mir, gemeinsam mit meinem Team von SLOGAN zu Nutze, wenn es um den Transfer unserer eigenen Ziele geht: Wir geben uns jedes Jahr ein Motto, das seine Wirkung bei Ideenprozessen, im Qualitätsmanagement und bei den Zielvereinbarungen entfaltet.

Kurz und knapp formuliert – wie z.B. „Heldenmut“ im Jahr 2016 – präsentieren wir das jeweilige Motto auch als Inspiration und Impuls für unsere Kunden: z.B. auf der Homepage von SLOGAN oder als E-Mail-Abbinder.

 

Jetzt, im Jahr 2017, hat uns das “Reisefieber” gepackt.

 

Wir begeben uns in diesem Jahr auf die Customer Journey und stellen das in den Mittelpunkt, was Kunden auf ihrer Reise zu einem Unternehmen erleben:

Wie leicht können sie in Kontakt treten, bekommen sie die Informationen dort, wo sie sie haben wollen, stoßen sie auf Unwägbarkeiten, wird es eine Reise sein, die sie wieder unternehmen würden, …? Wir wollen verstehen, was Kunden bewegt.

Wir sind bereit. Und Sie? Ist Ihr Reisefieber geweckt? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Mein Team und ich geben Orientierung, liefern Inspiration, damit auch Ihre Customer Journey zu einem Erfolg wird.

 

Übrigens: Wenn Sie in diesem Zusammenhang auch das Thema Vision / Mission / Leitbild interessiert, dann empfehle ich Ihnen mein neues Buch “Gebrauchsanweisung für die Zukunft”. Dort finden Sie viele Anregungen und praktische Tipps sowie Checklisten, die Ihnen helfen Ihr Strategie in ein “big Picture” zu packen.

 

 


Gedanken

 

  „Wie geht’s?“

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

das ist eine Frage, die einem durchaus leicht von den Lippen geht – aber, mit bewusster Reflektion, nicht ganz so schnell beantwortet ist.

 

 

„Wie geht’s uns denn heute?“ – inmitten einer Zeit, in der uns viel beschäftigt. Seien es die Herausforderungen wie Terrorismus, bewaffnete Konflikte, die Armut in vielen Ländern, der Klimawandel oder die Umweltzerstörung. Die Liste ist unvollständig, sie ist lang.

 

Aber gibt es nicht auch Chancen?

 

So sind beispielsweise in den letzten Jahren die Belegschaften in vielen Unternehmen und Institutionen sowie der Arbeitsmarkt insgesamt sichtbar „bunter“ und internationaler geworden. Dazu haben vor allem die Globalisierung, Einwanderungs- und Integrationsprozesse, der demografische Wandel und gesellschaftliche Veränderungen beigetragen. Die interkulturelle Kompetenz und ein sicheres Agieren in internationalisierten Zusammenhängen werden für unsere Zukunft immer wichtiger.

 

Oder denken wir an die Kraft der Innovation – zum Beispiel 3-D-Druck-Technologie, neue Sensorik-Lösungen oder die Möglichkeiten von Industrie 4.0 im Hinblick auf den digitalen Austausch von Planungsdaten mit Zulieferern und Kunden. Das ermöglicht mehr Flexibilität und die Möglichkeit, besser auf individuelle Kundenwünsche eingehen zu können.

 

Selbstkritisch gilt es aber anzumerken, dass sowohl viele Bürger – wie auch Unternehmen – die Welt immer noch aus ihrer Komfortzone und Wohlstandsperspektive betrachten. Das führt dazu, dass viele Menschen die Risiken neuer Entwicklungen höher bewerten als die damit verbundenen Chancen.

 

Für mich steht fest: Im Mittelpunkt aller Aktivitäten geht es um den Menschen – weil er es ist, der diese Veränderun­gen definieren, anpacken, bewältigen aber auch gestalten muss.

 

Jeder Einzelne ist es, der auf verschiedenen Ebenen die Weichen stellen kann. Für sein ganz persönliches Umfeld, in seinem beruflichen Bereich, in der Gesellschaft. Gefragter denn je sind daher Orientierung, Wissen und seriöse Einschätzungen über künftige Entwicklungen. Sie helfen dem Menschen bei seinen Entscheidungen. Denn nur wer ein klares Ziel vor Augen hat und weiß, was er erreichen will, kann die notwendigen Schritte planen und die Zukunft (mit-) gestalten.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr, in dem es Ihnen „gut geht“.

 

Danke sage ich an dieser Stelle auch für viele positive Reaktionen zu meinem neuen Buch “Gebrauchsanweisung für die Zukunft”, zahlreiche 5-Sterne Rezensionen bei Amazon und die tollen persönlichen Dialoge! Es freut mich, dass meine Gedanken und die Checklisten dafür sorgen, dass die “Lebensspanne” eines Unternehmens positiv beeinflusst wird. Für die Menschen, die dort arbeiten – für den Wert, der geschaffen und den Nutzen, der dort erbracht wird.

 

 


Industrie und Handel aufgepasst: Amazon Business ist da!

Im B-t-B hat die neue Zeitrechnung begonnen: Amazon Business ist da!

 

Jetzt wird auch in Deutschland das Geschäft mit den Einkäufen von Geschäftskunden zum weiteren Wachstumstreiber des weltgrößten Online-Händlers. Der Startschuss erfolgte am 6. Dezember – und der Heilige Nikolaus wäre davon wohl nicht begeistert…

 

Das war eine besondere Inszenierung: Am Namenstag des heiligen Nikolaus von Myra, dem Nothelfer und Schutzpatron, gab Amazon Deutschland den Startschuss für sein B-t-B Geschäft. Diese Dramaturgie passt damit aber wohl mehr zum „Weihnachtsmann“, der werblichen Kunstfigur, die Handel und Umsatz steigern soll.  Amazon Business ist da – und gleich wird geklotzt und nicht gekleckert.

Auf der Business-Plattform wird ein Rundum-Angebot von mehr als 100 Millionen Produkten geboten. Damit will man sowohl kleinere und mittlere Betriebe – Handwerker,  Arztpraxen, Dienstleister oder auch Hotellerie und Gastronomie wie auch größere Gewerbebetriebe sowie Institute und Universitäten ansprechen.

Allein für das produzierende Gewerbe und das Handwerk bietet Amazon mehr als fünf Millionen Artikel, darunter Werkzeuge, Sicherheitsbrillen, Hörschutz, Klebstoffe sowie Schleif- und Befestigungsmittel.

 

Für die Lieferfähigkeit setzt Amazon dabei auch auf das Angebot anderer Händler – wie man es aus der Marketplace-Plattform kennt.  Amazon-Manager Florian Böhme bringt einen der wesentlichen Vorteile direkt auf den Punkt: “Die Leute kennen Amazon, sie wissen, wie man bestellt, sie wissen, wo die Produktrezensionen stehen.” Sicherlich hatte man bei Amazon aber auch schon lange erkannt, dass zunehmend gewerbliche Kunden bei Amazon bestellen.

Mit den neuen, auf Geschäftskunden zugeschnittene Funktionen gibt es „Komfort-Angebote“. Zum Beispiel der Kauf auf Rechnung, die Preisdarstellung von Netto-Preisen ohne Umsatzsteuer sowie Firmen-Konten mit mehreren Nutzern. Darüber hinaus wird die in Unternehmen eingesetzte Einkaufs-Software unterstützt.

 

Die Erfahrungen in USA zeigen, wie viel Potential in diesem B-t-B Geschäft steckt. Dort startete der Geschäftskunden-Service vor etwas mehr als einem Jahr. Mittlerweile, so Amazon, hat man 400.000 Unternehmenskunden und bereits mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz.

In Deutschland profitiert der US-Konzern sicherlich auch von den „kleinteiligen Marktstrukturen“, von der Schwäche der Großhändler in punkto Online-Business. Der Bundesverband Großhandel Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) befragte jüngst seine Unternehmen – und 20% ­sahen sich in ­Sachen Digitalisierung höchstens durchschnittlich oder schlechter gerüstet als der Wettbewerb.

 

 

Meine Frage an Sie, als Hersteller von Industriegütern oder auch als Inhaber und Führungskraft in einem „Fachhandel“: Wie steht es um die Zukunftsfähigkeit Ihres Betriebes? Oder provokanter: Kennen Sie das Verfallsdatum Ihres Unternehmens?

Mein Tipp: Wäre es jetzt nicht an der Zeit, sich über Ihr Geschäftsmodell, Ihre Strategie konkrete Gedanken zu machen? Erste Anregungen dazu liefert Ihnen mein neues Buch „Gebrauchsanweisung für die Zukunft“, erschienen im renommierten Haufe-Verlag. Vielleicht ist Ihnen aber auch ein konkreter Dialog wichtig – und Sie nehmen sich einen Tag Auszeit um mit mir und meinem Berater-Team über Ihre Ziele zu sprechen. Sie profitieren in jedem Fall von pragmatischen Ansätzen und jahrzehntelanger Erfahrung.