Design Thinking

 

Design Thinking:

Aus der Enge des Wohnwagens

zur Weite des Denkens!

 

 

Auf den ersten Blick mag man es möglicherweise gar nicht glauben – doch es ist Tatsache, dass Deutschlands Unternehmen immer weniger echte Innovationen entwickeln.

 

Im November 2017 berichtete KfW Research, dass der Anteil an Innovatoren im Mittelstand seit Mitte des letzten Jahrzehnts von 43 auf nur noch 22% deutlich zurückgegangen ist.

Gründe hierfür gibt es viele, so bremsen beispielsweise fehlende personelle Ressourcen und eine alternde Belegschaften die Innovationskraft im Mittelstand.  Daran wird sich allerdings in absehbarer Zeit wohl kaum etwas ändern.

Wer weiterhin Erfolg haben will, braucht aber den Anschluss an neue Märkte, profitable Kundengruppen und ertragreiches Geschäft. Um die dafür notwendigen Innovationen zu entwickeln und neuartige Geschäftsmodelle zu konzipieren, müssen gängige Vorgehensweisen überdacht werden. Der „Chef als alleiniger Ideen-Lieferant“ hat ausgedient, wirksamer ist es, den Innovations-Prozess auf mehrere Schultern zu verteilen.

Für die „Querdenker-Phase“ gibt es diverse Ansätze. Spannend ist insbesondere „Design Thinking“.

 

Der Ideen-Camper vom  Campus

 

Design Thinking ist ein Begriff der insbesondere von SAP-Gründer Hasso Plattner und David Kelley, einem Professor für Maschinenbau an der Stanford University geprägt wurde. Kelley sollte dort ein Designzentrum aufbauen, das den Anwender der designten Lösung, in den Fokus stellen sollte. Weil Räume fehlten, stellte er einen Wohnwagen auf den Campus und machte ihn zum Seminarraum und zur Ideen-Werkstatt.

Mit dem, von ihm entwickelten Ansatz, der gleichermaßen eine Methode wie auch eine Denkweise ist, lassen sich proaktiv praxistaugliche und nutzbringende Lösungen entwickeln. Diese sind aber nur dann von Wert, wenn sie sich technisch umsetzen lassen und für den Anbieter rentieren.

Design Thinking setzt darauf, dass viele und vor allem verschiedenartigere Personen an dem Prozess teilnehmen. Denn dies bringt mehr Denkweisen und Know-how ins Spiel, es können mehr „out-of-the-box“-Ideen entstehen!

 

Schritt für Schritt zu „wirklich guten Ideen“

 

Design Thinking ist ein mehrstufiger Ansatz. Er startet mit „Empathie-Erkenntnissen“. Dazu muss man die Zielgruppe genau beobachten, Verständnis für deren Bedürfnisse und Probleme bekommen, gründlich recherchieren und auch Marktforschung betreiben. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse und gesammelten Informationen lassen sich konkrete Fragestellungen formulieren. Hilfreich ist es, dafür verschiedene „Personas“ zu beschreiben – mit deren individuellen Bedürfnissen und Problemen, die die einzelnen Zielgruppen und späteren Anwender der Lösung repräsentieren. Dann kann die Ideenfindung starten, wie beim klassischen Brainstorming. Alles was einfällt, erst einmal ganz ohne Wertung. Dann kann man priorisieren und überlegen, welche der Ideen nun präzisiert oder wofür „Prototypen“ erstellt werden sollen. Das können zum Beispiel erste Skizzen, Storyboards, 3D-Modelle oder ähnliches sein. Im Anschluss wird es spannend, denn letztlich geht es dann darum, dass diese Prototypen vom gesamten Design Thinking Team sowie einzelne Anwender der Zielgruppe getestet werden. Logisch, dass die Erfahrungen aus diesen Tests im Anschluss zur Weiterentwicklung genutzt werden und man somit „ganz nah an den Bedürfnissen“ der Kunden ist.

Übrigens: Design Thinking ist sowohl für die Entwicklung „innovativer Produkte“ wie auch für neue Ideen rund um verbesserten Service oder für die Optimierung bestehender Prozesse geeignet.

 

Neugierig?

 

Wie wär’s wenn Sie es mal ausprobieren? Nutzen Sie die Expertise von mir und meinem Beraterteam der SLOGAN Strategieberatung. Gerne bringen wir auch Ansätze wie „Blue Ocean“, „Business Model Canvas“ oder unseren „Future Walk“ in Ihr Projekt mit ein!

Referenzbeispiele für “New Business Development” stelle ich Ihnen gerne im Dialog vor. Oder lesen Sie doch mal in meinem aktuellen Buch “Gebrauchsanweisung für die Zukunft”, welchen Nutzen und welche Erfolge Firmen wie  Hornschuch – Teil der Continental AG (Benecke-Hornschuch Surfacae Group) oder Kiesel Bauchemie hatten.

 

Wenn es um internationale Aspekte geht, profitieren Sie auch von unserem Netzwerk, wie zum Beispiel mit Albrecht Enders und seiner endersgroup, Portland/USA – aber auch mit der HfWU Hochschule für Wirtschaft und Technik in Nürtingen und deren Partnerschaft mit der Portland University, Oregon. …dort steht zwar kein Camper auf dem Campus, aber es gibt genügend Raum für neue Ideen.


VUCA

 

 VUCA – die Unwägbarkeit
unserer Zeit!

 

 

 

Was bedeutet dieser Begriff, wofür steht das Akronym VUCA? Kurz gesagt, es geht dabei um die Herausforderungen, die unsere – sich immer stärker verändernde – Welt für Unternehmen bereithält. Die einzelnen Buchstaben stehen für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität.

 

Wie soll man als Firma mit der VUCA-Welt umgehen?

Ursprünglich stammt „VUCA“ aus dem militärischen Bereich, der Begriff wurde erstmalig vom U.S. Army War College verwendet. Doch längst muss auch ein Wirtschaftsunternehmen einen „Schlachtplan“ haben, wenn es auch morgen noch bei den Siegern sein will. Denn Fakt ist, dass sich Märkte, Technologien, Gesellschaft, Wettbewerb und viele weitere Faktoren in Zukunft ändern werden. Letztlich bedeutet VUCA für Unternehmen achtsam und wach zu bleiben und jederzeit für Veränderungen bereit zu sein.

 

Betrachten wir die einzelnen Aspekte im Detail.

Volatility = im Sinne von volatil, veränderlich.

Das, was bisher stabil war, kann sich über Nacht ändern – auch drastische, disruptive Veränderungen erfolgen immer öfter. Wer wird in der nächsten Zukunft Ihr Kunde, wer Wettbewerber oder strategischer Partner sein? Oder, noch plakativer gefragt: Von was werden Sie leben?

Für Unternehmen bedeuten alle diese Veränderungen eines: Ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit und eine „Kultur der Neugierde“.

 

Uncertainty = steht für Ungewissheit, nicht berechenbar, keine vorhandene Strategie

Das Leben besteht nun mal auch aus Überraschungen… die Frage ist, ob ein Worst Case, ein Best Case oder etwas völlig Neues eintritt. Für die Führung eines Unternehmens bedeutet dies, sich von langfristigen Geschäftsplänen (größer 7 bis 10 Jahre) zu verabschieden, marktorientierte Strategien zu entwickeln, sich über Trends zu informieren und mittels Etappenzielen die Firma auf Sicht zu steuern.

 

Complexity = betrifft Komplexität, Multioptionen aber auch Vernetzung

Agil – so soll das Unternehmen aufgestellt sein. Denn durch die globale Verflechtung, interkulturelle Verschiedenheiten, viele Netzwerke oder die zunehmende Digitalisierung sind wirtschaftliche Kreisläufe zu komplexen Gebilden geworden. Eine Handlung hat Auswirkungen in viele Richtungen und Themengebiete hinein. Statt sich linear in eine Richtung zu bewegen, ist es notwendig geworden in viele Richtungen zu denken.

 

Ambiguity = steht für Ambivalenz, Mehrdeutigkeit aber auch für verwirrend

Wie schön war doch die Zeit, als man mittels „Benchmark“ seine Positionierung im Wettbewerbsumfeld ermitteln konnte. Heute kann diese Art von Vergleich möglicherweise ein Kräftemessen unter aussterbenden Anbietern sein. Auch der Blick auf „Best Practice“ ist riskant – was dort noch erfolgreich war, kann beim neuen Fall schief gehen. Die Vielzahl an Informationen führt zu verschiedenen Sichtweisen und macht präzise Beurteilungen einer Situation schwierig.

 

Wie also können wir uns auf die Zukunft vorbereiten – auf Herausforderungen und Aufgaben, die wir noch gar nicht kennen?

Klar ist: Weitermachen wie bisher geht nicht. Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur gemeinsam – mit dem Team, mit der Belegschaft – stemmen.

 

Idealerweise bringt man dabei die VUCA-Welt mit folgenden neuen Begrifflichkeiten in Verbindung:

Vision -  Understanding (Verständnis) – Clarity (Klarheit) – Agility (Lebendigkeit).

 

Mit diesen Werten kann man den modernen Herausforderungen begegnen. Passend dazu sollte im Unternehmen gemeinsam an Antworten auf beispielsweise diese Fragen gearbeitet werden:

  • Wie sieht eine wünschens- und erstrebenswerte Zukunft aus?
  • Welche Ängste und Widerstände gibt es, wie lassen sie sich in produktive Energie umwandeln?
  • Wie schaffe ich Vertrauen?
  • Wie lassen sich durch ausreichenden Freiraum Innovationen entwickeln?
  • Wie kann eine Fehlerkultur zum Erfolg beitragen?

 

Wie wäre es, wenn wir uns zu diesen Themen einfach einmal austauschen? Ein erster, halbtägiger Beratungstermin ist ein geringes Invest und in diesen 4 Stunden erhalten Sie garantiert wertvolle, sofort umsetzbare Impulse. Wir, bei SLOGAN Strategieberatung, haben auch viele interessante Fallbeispiele, die Ihnen Anregungen liefern. Übrigens, auch in meinem aktuellen Buch, der “Gebrauchsanweisung für die Zukunft” (Wolf Hirschmann, Haufe Verlag) gibt es wertvolle Tipps sowie konkrete Erfolgsgeschichten aus dem Mittelstand! Eine erste, kostenlose Leseprobe finden Sie auf Amazon, im “Blick ins Buch”.

 


Digitale Transformation beim Business Frühstück

 

„In aller Munde“… Digitale Transformation als Top-Thema beim SLOGAN Business-Frühstück

 

 

 

 

Drei anerkannte Experten zum Thema Zukunftsmanagement, Blended Learning und Digitale Transformation lieferten beim Business-Frühstück der Slogan Strategieberatung wertvolle Impulse.

 

Für die Teilnehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte aus dem Mittelstand, wurde aufgezeigt, warum für künftigen Unternehmenserfolg klare strategische Ansätze und konsequentes Handeln in puncto digitaler Welt existenziell sind.

 

Dr. Christian Huldi, einer der renommiertesten Köpfe im Bereich „Big Data“, machte deutlich, dass digitale Technologien gesamte Branchen verändern und damit auch die Wertschöpfungsketten, Organisationsstrukturen, Prozesse oder Geschäftsmodelle von Unternehmen. Anhand eines, von ihm und seinem Digital Transformer Institut entwickelten, „Digitalen Reifegrad Check“ lässt sich ein Bild über den Zustand der Digitalisierung im eigenen Betrieb verschaffen.

Der Online-Zugang zu diesem, 33 Fragen umfassenden, Reifegrad-Check ist auch für Unternehmen möglich, die nicht anwesend waren. Bei Interesse genügt eine Mail an slogan.de

 

Wie man mittels „Blended Learning“ seine Vertriebsaktivitäten maximiert und dazu auch noch Wissensvermittlung und Weiterbildung betreibt, stellte Jens Wilhelm von neokom.tv vor. Über die Bedeutung und den hohen Nutzen dieser innovativen Lernplattform und seines konkreten Praxis-Beispiels wurde im Anschluss angeregt diskutiert.

 

Auch der Impulsvortrag von Gastgeber und Slogan Geschäftsführer Wolf Hirschmann lieferte Denkanstöße. Ihm ging es um das „Zukunftsmanagement“ und damit um die Bedeutung von Vision, Mission sowie eines Leitbild in den Firmen. Seine Aussage „Eine gute Vision muss glaubhaft entwickelt und konsequent gelebt werden, und bitte nicht nur gerahmt sein.“ traf den Nerv der Gäste.

 

Bei frischem Caffè Crema und knusprigen Croissants wurde angeregt diskutiert, konnten außerdem auch wertvolle Netzwerk-Kontakte geknüpft werden!


Club 55 Kongress – Tradition in Zeiten der Digitalisierung

Club 55. European Experts in Marketing & Sales:
Tradition in Zeiten der Digitalisierung

 

Wow – was war das für eine inhaltsreiche, tolle Kongresswoche in Kitzbühel!

 

 

Es ist der Zusammenschluss von den Besten der Besten – im renommierten Club 55, der in diesem Jahr sein 60. Jubiläum feiert. “Es gibt heute im Fachgebiet Marketing und Sales keine andere Vereinigung von Experten mit vergleichbarer Historie”, sagt Michael Ehlers, mein Nachfolger als amtierender Präsident der renommierten Gemeinschaft der Europäischen Marketing- und Vertriebsexperten. Unter dem Leitgedanken “Das Feuer weiter tragen – nicht die Asche” wurden sechs Jahrzehnte an Expertenwissen nicht nur zelebriert, sondern auch starke Visionen für die Zukunft entwickelt.

Der Club 55 wurde im Jahr 1958 in Lugano gegründet. Das internationale Netzwerk für Trainer und Berater fungiert als Fachvereinigung hochkarätiger Experten und hat seinen juristischen Sitz in Genf (Schweiz). Die Mitgliederstruktur setzt sich aus maximal 55 Experten zusammen. Ehlers: “Keine vergleichbare Organisation bringt so viele Kenner aus den Bereichen Marketing, Verkauf und Management zusammen.” Die Mitglieder nutzen den intensiven fachlichen Austausch um ihre Expertise zu steigern und Vernetzung der Fachgebiete voranzutreiben. “Die Welt spricht über Agilität und die Mitglieder des Club 55 leben sie Jahr für Jahr um unsere Expertise immer weiter zu verfeinern”, so Ehlers.

Persönlich ganz besonders berührt hat mich die Wertschätzung, die ich für mein langjähriges Engagement im Vorstand und als ehrenamtlicher Präsident erhalten habe: Den „Award als Top-Performer“, verbunden mit der Ehrenmitgliedschaft! Dafür nochmals meinen besten Dank!

Langjährige Traditionen, anspruchsvolle Handlungen, innovativen Visionen – darauf fußt die “European Community of Experts in Marketing and Sales”. Die Mitglieder der Fachvereinigung sind nach einer eigenen Qualitäts- und Ethikcharta zu höchsten Standards in ihrer Arbeitsweise verpflichtet. Nicht zuletzt dadurch werden die Mitglieder des Club 55 zu führenden Experten in ihren jeweiligen Disziplinen. Ehlers: “Der Club 55 ist kein Verband. Er ist ein lebender Mythos.” Eine Mitgliedschaft kann nicht auf Eigeninitiative erfolgen, sondern nur auf persönliche Einladung eines aktiven Clubmitglieds. “Damit darf der Club 55 zu Recht stolz sein auf seine hohe fachliche Kompetenz und sein internationales Ansehen.”

 

Mitgliedschaft als exklusives Privileg

Die strengen Aufnahmekriterien werden seit Jahrzehnten konsequent eingehalten: Im ersten Jahr sind Kandidaten als Gast mit dabei, im kommenden Jahr gibt es einen Fachvortrag, den die Experten bewerten und anschließend eine mögliche Aufnahme diskutieren. “Wer hier besteht, besteht auch am Markt”, resümiert der Präsident der Fachvereinigung. “Die Mitgliedschaft im Club 55 ist ein exklusives Privileg, denn der Club und sein Mythos sind etwas Besonderes.” Um die gleichbleibend hohe Qualität des Austauschs und Wissenstransfers zu gewährleisten, muss sich jedes Mitglied des Club 55 jährlich erneut beweisen: durch Vorträge, Publikationen und Referenzprojekt, geprüft von seinesgleichen. Michael Ehlers: “Von diesem Prozedere profitieren alle Mitglieder. Denn so gewinnen sie durch den kontinuierlichen Austausch und gemeinsame Projekte an Inspirationen und halten ihr Wissen auf dem neuesten Stand.”
Who-is-Who aus Wirtschaft und Wissenschaft
Die hochrangigen Mitglieder, interessanten Gäste und angesehenen Preisträger belegen die Besonderheit dieser Vereinigung. Auf dem jährlich stattfindenden fünftägigen Kongress kommt das Who-is-Who aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um sich über die Entwicklungen der Zukunft auszutauschen, Kontakte zu vertiefen und von der gegenseitigen Expertise zu profitieren. So steht nicht nur der nachhaltige Erfolg der Branche auf der Agenda des Club 55, sondern auch Aspekte wie gemeinsames Engagement, persönliche Verantwortung und gesellschaftlicher Mehrwert. Der Jubiläumskongress fand dieses Jahr in Kitzbühel (Österreich) unter dem Motto “Story. Telling. Selling.” mit mehr als 100 Experten als Mitwirkende und Teilnehmer statt.

Austausch und Wissenstransfer – das ist der Anspruch des alljährlichen Kongresses des Club 55, der an ausgewählten, wechselnden europäischen Standorten stattfindet. Hier pflegen die Mitglieder ihre Kontakte und fördern die Rolle des Clubs als effizienten Vermittler der Marketing- und Salesbranche und selektiven Förderer in Theorie und Praxis. Neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm und viel Raum zum Austausch bietet der Jahreskongress die Möglichkeit zum gemeinsamen Arbeiten an neuen Erkenntnissen und Fachpublikationen – wie beispielsweise dem Bestseller “Sales Code 55″, in dem die Erfolgsgeheimnisse von Europas Verkäufer-Elite zusammengetragen wurden.
Auszeichnungen, die hohe Wellen schlagen
Anlässlich seines Jahreskongresses verleiht der Club 55 seit dem Jahr 1976 den Award of Excellence. Preisträger sind namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, die sich für die Belange der sozialen Marktwirtschaft einsetzen oder für herausragende Leistungen in Marketing und Vertrieb stehen.

Im Rahmen eines Festaktes wird die Auszeichnung persönlich am Ort des Jahreskongresses überreicht. “Das ist eine Auszeichnung, die Wellen schlägt: Sowohl im Umfeld der Mitglieder als auch in Wirtschaftsmedien, bei Auftraggebern und in den Unternehmen der Award-Preisträger ist der Award of Excellence hoch angesehen”, sagt Ehlers.

Beim 60. Jahreskongress des Club 55 in Kitzbühel (Österreich) wurde der Award of Excellence an die Inhaber der Werbeagentur Jung von Matt, Jean-Remy von Matt und Holger Jung, der Lifetime Award an Oscar Schwenk von Pilatus Aircraft und der Special Award sowohl an Sir Richard Paterson(Dalmore Whiskey)  als auch an den Fußballprofi Neven Subotic und dessen Engagement mit seiner Stiftung für Brunnen in Äthopien übergeben.

www.club55-experts.com


“Sales Code”

Die Erfolgsgeheimnisse von Europas Verkäufer-Elite: 

Gebündelt im Bestseller 

“Sales Code 55″.

 

Kennen Sie den Club 55?

Es ist ein besonderer Mythos, der diese renommierte Gemeinschaft prägt.

Limitiert auf maximal 55 Experten in Marketing und Vertrieb trifft man sich u.a. einmal im Jahr zu einem Kongress, verleiht dort den begehrten “Award of Excellence” an Persönlichkeiten wie Dr. Dieter Zetsche (Daimler), Alfred Ritter (Ritter Sport) oder Prof. Reinhold Würth (Würth-Group). Die Mitgliedschaft im Club 55 kann nur durch Berufung und anhand von erfolgreich absolvierten, klar definierten Aufnahmekriterien erfolgen. Seit dem Jahr 2006 gehöre ich dieser Gemeinschaft an, bin zwischenzeitlich sogar als Ehrenmitglied ausgezeichnet.

 

Das Experten-Wissen wurde in einem wunderbaren Buch aufbereitet, dem “Sales Code 55″.

Zusammen mit Guglielmo Imbimbo, einem der renommiertesten Trainer und Berater für Verkauf und Persönlichkeitsentwicklung aus der Schweiz, habe auch ich einen Teil meiner Ideen und meines Praxis-Wissen in einem der Kapitel eingebracht.

Lesen Sie hier einen Auszug: ”Ohne Akquise ist das Ende in Sicht!”

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Ist Ihre Akquisition Glücksspiel oder Erfolgsgarant? Gewinn durch Frequenz und Konsequenz!

Die Investitionen in „Vertrieb“ gleichen in vielen Firmen einem Glücksspiel. Neue Strategien und wirksame Konzepte für messbaren Markterfolg sind gefordert. Bereits der römische Senator Tacitus berichtete 98 Jahre nach Christi-Geburt von der Würfelleidenschaft der Germanen. Er schrieb, dass sie in nüchternem Zustand mit äußerstem Leichtsinn um Haus und Hof, zuletzt gar um die eigene Freiheit spielten. Genau betrachtet haben sich die Zeiten nicht geändert. Zumindest wenn man das Akquisitionsverhalten mancher Firmen anschaut.

Wer sich mit Glücksspiel beschäftigt, kennt dieses Phänomen: Der spielende Mensch nimmt „Wahrscheinlichkeiten“ sehr verzerrt wahr. Man lebt die „Knapp-daneben-Philosophie“, die einem suggeriert, der Gewinn rücke stetig näher und der eine oder andere „Treffer“ motiviert dann für weiteres, ausdauerndes Spiel.

Heute spielen im Vertrieb die Unternehmensinhaber um „Volltreffer“ und sind bei ihrem Ziel von Markterfolg – bei der Entscheidung ob es Gewinn oder Verlust gibt – häufig einer Kontra-Illusion ausgesetzt.

Der Einsatz ist hoch – man investiert Geld in den Vertrieb, in Verkaufsförderungsmaßnahmen, in Aktionen am POS, in Werbemittel…. Doch während die Firmen dadurch Marktnähe signalisieren wollen, orientieren sich die Kunden auf eigen gewählten Wegen selbst.

Die Vertriebsorganisation muss sich diesen Veränderungen stellen und die Akquisitions-Strategie modifizieren.

 

Akquise ist eine Königsaufgabe

Akquise ist nicht nur wichtig um Wachstum zu generieren. Erfahrungen zeigen: Im Durchschnitt durch alle Branchen gibt es jährlich eine 20% Kundenfluktuation. Das heißt konkret: Wer nicht akquiriert hat jedes Jahr 20% weniger Erfolg! Machen wir einmal ein einfaches Rechenbeispiel. Gehen wir davon aus, dass Verkäufer Andreas Müller in seinem Kundenportfolio 600 Kunden betreut. Nehmen wir nun an, dass keine Neukunden von sich aus zur Firma und zu Andreas Müller wechseln. Dann hätte unser Verkäufer nach drei Jahren ohne eigene Akquisitionsanstrengungen bei der durchschnittlichen Kundenfluktuation gerade noch die Hälfte der Kunden, also 300! Akquisition ist in erster Linie eine notwendige Maßnahme, um die Marktstellung halten zu können und in einer zweiten Linie eine Maßnahme, um Wachstum zu generieren. Da aus unserer Erfahrung die meisten Verkäufer nicht gerne Neukunden akquirieren, sollte jedes Unternehmen diese Disziplin zur Königsaufgabe erklären und die Verkäufer entsprechend trainieren und coachen. In der heutigen Zeit haben wir nie genug Zeit für alles, was auf den Verkauf zukommt, aber wir sollten uns immer genug Zeit für das Wichtige nehmen. Akquisition ist wichtig!

 

Worauf es bei der Akquise ankommt.

Die Akquisition ist die erste Phase in einem Verkaufsprozess – und steht für das methodische Vorgehen, um Kunden zu gewinnen. Wenn Akquise die erste Phase ist, welche weiteren Phasen gibt es dann noch? Kurz gesagt, jeder Verkaufsprozess lässt sich – unabhängig von angebotener Ware und dem Markt – in 3 sensibel-kritische Phasen unterteilen.

  1. Potentielle Kunden kontaktieren
  2. Passende Produkt / Leistung präsentieren
  3. Kauf bzw. Vertrag abschließen

Die Dauer und Intensität der einzelnen Phasen ist allerdings stark abhängig von dem Angebot und dem Markt auf dem Sie tätig sind. Und es gibt auch Geschäfte, da ist es nicht einfach – und vielleicht auch gar nicht nötig -, die einzelnen Phasen separat zu betrachten.

Sofern Sie aber ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten, die komplexer ist, ist meist auch der Verkaufsprozess komplex und häufig kostenintensiv. Es lohnt sich also, die einzelnen Phasen genauer zu betrachten.

 

Akquise bringt Kontakte und sorgt für die „volle Kunden-Pipeline“

Das Gewinnen von Interessenten und neuen Kunden ist ein komplexer Prozess, der Erfahrung und auch Fingerspitzengefühl benötigt.

Verkaufs- und damit auch Markterfolg erfordert systematische und intensive Anstrengungen – und beginnt bereits mit den ersten Überlegungen zum Zweck und Ziel des unternehmerischen Handelns. In der „Strategie“ werden dabei die Weichen für den tatsächlichen Erfolg gestellt. Strategie heißt, sich mit den zentralen Fragen des Lebens der Menschen, die für uns wichtig sind, zu beschäftigen. Und dabei kommt es auch auf die Dialektik an.

Dialektik stammt aus dem Griechischen und steht für die Kunst, miteinander zu reden. Man kann in ihr auch die Kunst der Kommunikation und der Entscheidungsbildung sehen. Doch wissen wir alle, dass jeder Mensch seine „eigene Meinung“ hat und Märkte ihre „eigenen Spielregeln“. Doch für Markterfolg ist Rechtbehalten wollen keine Lösung. Wer bei seiner Vertriebsarbeit auf „überreden“ anstatt auf „überzeugen“ setzt, wird auf Sicht gesehen scheitern. Erfolgreiche Firmen und deren Vertriebsmitarbeiter beachten die kommunikative Intention des Partners, sie sprechen ihn dort an, wo sein Interesse an der Kommunikation und der Einigung mit dem Angebot am stärksten ist.

Kein guter Verkäufer überlässt es also dem Zufall, welchen Kunden er gewinnen will. Doch wie schafft man wertvolle Kontakte? Und, Hand auf’s Herz, besteht auch Klarheit darüber auf welche Zielgruppen sich die Kräfte konzentrieren sollen?

 

Die volle „Kontakt-Pipeline“ als das Ergebnis gekonnter, systematischer Akquise

Es geht um die Basis für die nächsten Phasen des Verkaufsprozesses – die Präsentation und Abschlussverhandlung. Dazu braucht es eine volle Pipeline potenzieller Kunden!

Aufgabe der Akquise ist es Kontakte anzubahnen und herzustellen. Sei es von Angesicht zu Angesicht (z.B. auf Messen, bei Veranstaltungen), durch Empfehlungen, via Online-Marketing… Es gibt viele Wege, wie wir mit anderen ins Gespräch kommen können.

Damit die Pipeline immer gefüllt wird, braucht es eine Methodik, die sich messen und dadurch auch bewerten und optimieren lässt.

Womit wir bei der zweiten Anforderung an die Akquise sind: Den Kontakt qualifizieren. Eine gute Akquise-Methode hilft Ihnen aus dem „Interessenten-Pool“ die potenziellen Kunden herauszufiltern.

Potenzielle Kunden haben Bedarf und können/wollen bezahlen, wenn sie ihren Bedarf befriedigen können. Wer Bedarf hat will entweder weg von einem Problem oder hin zu einem Ziel. Eine gute Akquise-Methodik stellt sicher, dass Sie nur mit solchen Kontakten tiefer einsteigen (Präsentation, Verhandlung), die Bedarf haben.

 

Bedarf erkunden – zum Beispiel durch Wissen verschenken und Können verkaufen

Ein idealer erster Türöffner ist es, sich „zu profilieren und zu positionieren“. Jedes Unternehmen, jeder Freiberufler besitzt in seinem Gebiet spezielles Wissen und besonderes Können. Das Wissensangebot weckt Neugierde – und ist somit die Grundlage für die eigentliche kostenpflichtige Leistung. Für den Erfolg braucht es neben dem Erstellen der Inhalte auch ein gut gepflegtes Netzwerk um das Angebot gut und breit platzieren zu können. Machen Sie sich aber auch bewusst, welche „Wissenskaskade“ Sie aufbauen wollen. Gehen Sie in Etappen vor, legen Sie eine Dramaturgie fest.

Soweit der Buchauszug.

Lust auf mehr? Dann bestellen Sie sich im Buchhandel oder auch online “Sales Code 55″ (z.B. auf www.amazon.de) es lohnt sich! Übrigens, heute – beim Erscheinen dieses Blogbeitrages – ist auch der ”Welttag des Buches”… vielleicht inspiriert Sie dies auch noch zum Kauf meines aktuellen Buches, der “Gebrauchsanweisung für die Zukunft”. Auch dort erhalten Sie wertvolle Impulse, viele Checklisten sowie Fallbeispiele aus der Tätigkeit mit meinem Team der SLOGAN Strategieberatung (www.slogan.de). Denn erstklassige Verkaufserfolge sind letztlich auch das Resultat einer Zukunftsstrategie, einer neuen Sicht auf Kunden und Märkte!

 


Nachhaltigkeit – Sinnsuche als Erfolgsfaktor.

…ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

 

Die „Bibel seiner Generation“, so beschrieb einst Apple-Chef Steve Jobs den „Whole Earth Catalog“. Das Werk wurde in den späten 1960er Jahren initiiert und enthielt Konzepte und Ansätze für ein neues, alternatives Wirtschaften. Fast zur gleichen Zeit veröffentlichte der „Club of Rome“ seine vielbeachtete Ausarbeitung „Die Grenzen des Wachstums“.

 

Warum sind viele diese Themen mittlerweile aktueller denn je? Was bedeutet „Nachhaltigkeit“ für den zukünftigen Erfolg Ihres Unternehmens?

 

Nachhaltigkeit hat Konjunktur – und dies nicht nur in der globalen politischen Diskussion. Niemand wird bestreiten wollen, dass sich der Umdenkprozess in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung weiter verstärken und fortsetzen wird. Denn die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen werden zunehmend von sozialen und ökologischen Megatrends geprägt, wie z. B. Energieversorgungssicherheit, Klimawandel und von nachhaltigen Wertschöpfungsketten. Neben der Steigerung der Ressourceneffizienz werden umwelt- und sozialverträgliche Technologien und Verfahren in der Energiegewinnung und Produktion immer bedeutender. Insofern ist eine „neue Ethik“ des wirtschaftlichen Handelns gefragt, die weder die soziale und ökologische Verantwortung im Unternehmen noch die in den Lieferketten vernachlässigt.

 

Welche Rolle hat der Mittelstand? Seit über 30 Jahren berate und begleite ich mit meinem Team der SLOGAN Strategieberatung mittelständische Firmen in deren strategischer Ausrichtung, in puncto Markterfolg. Somit haben wir auch tiefe Einblicke in die Organisationen, sind im engen Dialog mit den Inhabern, Führungskräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei fällt auf, dass viele mittelständische Unternehmen bereits einen Pfad nachhaltiger Entwicklung beschreiten, ohne dies jedoch zu thematisieren.

 

Gerade Familienunternehmen agieren in ökonomischer Hinsicht häufig schon deshalb nachhaltiger als managementgeführte Großunternehmen, weil die Ressourcenplanung von Mittelständlern in vielen Fällen die Perspektive der nachfolgenden Generation mit im Blick hat. Etwas mehr „Öffentlichkeitsarbeit“ wäre von Vorteil, um einerseits auf die Werte hinzuweisen, für die der Mittelstand steht – aber auch um das Denken und Handeln in den Zukunftsthemen in der Belegschaft und Gesellschaft zu forcieren. Für ein verantwortungsvolles, nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen stellen sich, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, folgende Fragen und Aufgaben:   Unternehmensführung / Management

  • Gibt es in Ihrer Unternehmensphilosophie nachhaltige Grundhaltungen?
  • Gibt es nachhaltige Wertevorstellungen?
  • Sind in Ihrem Strategieplan Aspekte der Nachhaltigkeit enthalten?
  • Betrachten Sie Ihre Zukunftsperspektiven im Hinblick auf nachhaltiges Handeln?
  • Kommunizieren Sie an Lieferanten, Geschäftspartner und vor allem Ihrer Zielgruppe Ihre Nachhaltigkeitsaspekte?
  • Sind Ihre Mitarbeiter geschult? Z.B.: im Umgang mit bzw. Recycling der Materialien?

Material

  • Achten Sie auf schadstoffarmen Einkauf?
  • Achten Sie auf nachhaltig zertifizierte Prüfung der Materialien?
  • Sind die Materialien recyclingfähig?
  • Sind Ihre Lieferanten auf nachhaltige Produktion geprüft?

Fertigung / Produktion in Ihrem Unternehmen

  • Werden Maßnahmen zur ressourcenschonenden Verarbeitung getroffen – z.B. bei Lieferung, Lagerung, Strom- und Energieverbrauch?
  • Werden Abfälle getrennt und weiterverarbeitet?
  • Verpacken Sie Ihre Produkte in recyclingfähigem Material?

Ertragssteigerung

  • Können Sie durch Ihr Nachhaltigkeitskonzept möglicherweise höhere Preise für Ihre Produkte erzielen?
  • Können Sie Ihre Kosten durch nachhaltiges Produzieren und Verarbeiten, neue Materialien eventuell senken?

 

 

Übrigens: Der Begriff Nachhaltigkeit geht zurück auf das Jahr 1713, als der Politiker und Verwaltungsfachmann Hans Carl von Carlowitz in seinem Manifest „Sylvicultura oeconomica“ eine „continuierliche beständige und nachhaltende Nutzung der Ressourcen“ – in diesem Fall der sächsischen Wälder forderte. Statt von der Substanz des Waldes solle der Mensch von den Zinsen, also vom Holz, Sauerstoff oder Süßwasser leben. Nur so ließe sich verhindern, dass der Wald irgendwann gar keine Erträge mehr abwerfe.

 

Fakt ist: Die Umsetzung von Nachhaltigkeit braucht Vorbilder, Engagement und Begeisterungsfähigkeit. Dabei geben die Führungskräfte des Unternehmens grundlegende Impulse, die von der Firma getragen und weitergeführt werden müssen. Für den Transfer in den Alltag, für engagiertes und eigenverantwortliches Handeln ist es hilfreich, wenn…

… das Nachhaltigkeitsmanagement in Zielvereinbarungen und Vergütungssysteme auf allen Ebenen integriert wird.

… der Aufbau von Kompetenz für Veränderungs- und Innovationsprozesse auf allen operativen Ebenen des Unternehmens erfolgt.

… Freiraum geschaffen wird, um Kreativität und Innovation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu stärken.

… die Integration des Nachhaltigkeitsmanagements in das Leitbild, die Mission des Unternehmens erfolgt.

… Reflexionsfähigkeit sowie Akzeptanz von anderen Realitäten und Durchhaltevermögen gefördert wird, da Nachhaltigkeitsmanagement einen Vermittlungsprozess zwischen verschiedenen Akteuren beinhaltet.

 

 

Was die „Generation Y“ über diese Themen denkt, welche Rolle Nachhaltigkeit für die Suche und Auswahl von Arbeitgebern spielt, haben wir bei SLOGAN in einer aktuellen Studie, gemeinsam mit “good jobs” sowie der HfWU Hochschule für Wirtschaft und Umwelt untersucht. Diese können Sie gerne auf www.slogan.de anfordern.

Auch in meinem aktuellen Buch “Gebrauchsanweisung für die Zukunft” finden Sie wertvolle Anregungen sowie Checklisten und Fallbeispiele, die Ihnen bei Ihren Strategie-Überlegungen wertvolle Hilfestellung leisten.


IMM Möbelmesse Köln 2018

Trendthemen „Marken“, Licht, Bad und Smart Home:


Rückblick auf die IMM, Möbelmesse Köln

 

Die Möbelbranche hat sich letzte Woche wieder in Köln getroffen – und selbstverständlich bin auch ich in diesem Jahr wieder über die Möbelmesse gewuselt und habe mich mit Herstellern, Händlern und Branchen-Experten über Trends und Marktentwicklungen ausgetauscht.

 

Auffällig waren interessante Mixturen von Materialien, viele gedecktere Farbtöne, eine angenehme Handwerklichkeit, zurückhaltende Objekte – die im Raum verschwinden und auch Betten der Marke Birkenstock…  Sechs verschiedene Modelle gibt es, alle von Oliver Reichert, dem CEO entworfen und hochwertig produziert vom renommierten Hersteller Ada, aus Österreich. Auf die Frage, wieso ein Hersteller von Schuhen jetzt Betten im Programm hat, kam die prompte Antwort:  „„Es gibt drei Aggregatzustände – Sitzen, Stehen, Liegen. Mit allen dreien beschäftigen wir uns seit rund fünf Jahren, das Bett war zuerst fertig.“

 

Neben den gezeigten Produkten zählte einmal mehr „Das Haus“, die begehbare Wohnhaus-Simulation, die in diesem Jahr von Lucie Koldova gestaltet wurde, im wahrsten Sinne des Wortes zu den Highlights der Messe. Hier spielte das Thema Licht die Hauptrolle. Licht und Bad waren in diesem Jahr neben „Smart Home“ die Focus-Themen, die schwerpunktmäßig in der Konzepthalle Pure Architects gezeigt wurden. Als 360-Grad-Messe widmete sich die imm cologne damit drei wichtigen Zukunftsthemen, die im Zusammenspiel mit dem Thema Einrichten immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 

Übrigens, häufig wurde ich auch auf das Interview in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Möbelmarkt“ angesprochen. Die Themen die im „Zukunfts-Dialog“ mit Rudolf Obrecht, dem VR-Präsident der Pfister-Arco Gruppe, und mir diskutiert wurden, haben für Aufmerksamkeit gesorgt. Den Artikel können Sie auf der Seite meines Unternehmens, der SLOGAN Strategieberatung (slogan.de) nachlesen.

 

Foto (Möbelmarkt): Die beiden Birkenstock-CEOs Markus Bensberg und Oliver Reichert und ADA-Vorstand Gerhard Vorraber (v.l.) freuten sich über eine erfolgreiche Messe.

 


Jahresmotto 2018

 Wie ein
Jahresmotto
entsteht -
und was es
bewirkt…

 

Die wundervolle Wirkung von Worten. Inspirierende Bilder, die das Denken erweitern. Beides mache ich mir mit meinen Team zu Nutze, wenn es um den Transfer unserer eigenen Ziele für die SLOGAN Strategieberatung geht: Wir geben uns jedes Jahr ein Motto, das seine Wirkung bei Ideenprozessen, im Qualitätsmanagement und bei den Zielvereinbarungen entfaltet.

Kurz und knapp formuliert präsentieren wir das jeweilige Motto auch als Inspiration und Impuls für unsere Kunden: z.B. auf der Homepage von SLOGAN oder als E-Mail-Abbinder.

Beispiele aus den vergangenen Jahren sind „DIE WILDE 13“ im Jahr 2013, als es um Querdenken und den Ausbruch aus der Norm ging. Oder in 2017 “Reisefieber”, welches uns im Rahmen der Customer Journey begleitete.

 

Das Jahresmotto 2018 lautet EXPERIMENT.

Was hat es damit auf sich? Nun, schauen wir doch mal genau hin… Kolumbus wollte eigentlich nach China und hat stattdessen einen neuen Kontinent entdeckt. Edison benötigte angeblich tausende Versuche, bis die Glühbirne endlich funktionierte. Max Levchin ist mit seinem ersten Unternehmen gescheitert – Nummer fünf war Paypal.

Drei von zahllosen Beispielen, die zeigen, dass große Erfolge aus Neugierde, Durchhaltevermögen und vor allem dem Mut zum Experiment entstehen.

Wagen Sie also einmal den Schritt auf einen neuen Weg abseits der Standardmethoden. Sie können nur gewinnen: Denn jedes Experiment ist ein Lernprozess, bei dem neues Wissen entsteht.

 

In diesem Sinne: Experimentieren Sie – mein Team und ich begleiten Sie gerne!

 

Übrigens, das Jahresmotto ist auch bei vielen unserer Kundenprojekte im Bereich “Leitbild” integriert. Mit unserer Expertise begleiten wir die Mandate und tragen dafür Sorge, dass die entwickelte “Vision und Mission” des Unternehmens mit einem “neuen Impuls” aufgefrischt werden.  Auch beim Transfer der Werte ist solch ein Jahresmotto wirkungsvoll, z.B. bei der Reflektion von Fragen wie ”Was prägt unser tägliches Handeln? – Wie gehen wir miteinander um? – Was fördert Teamgeist, was Eigenverantwortung?”  und vieles mehr…


Sun-Set oder Sun-Rise Unternehmen?

 

Zukunft: Wie geht es weiter? Sind Sie ein „Sun-Set“ oder ein „Sun-Rise“ Unternehmen?

 

Welches Resümee ziehen Sie, jetzt zum Jahreswechsel? War es ein „gutes Jahr“? Dann herzlichen Glückwunsch. Doch die globalisierte, digitalisierte Welt verlangt auch von erfolgreichen Unternehmen, dass sie sich weiterentwickeln.

 

Wer sich nicht mit neuen Kundenbedürfnissen beschäftigt, wer es scheut, das bestehende Leistungsangebot auf den Prüfstand zu stellen ist in Gefahr – ist eine Sun-Set Company, ein „Sonnenuntergang Unternehmen“. Beispiele hierfür gibt es viele, denken Sie nur daran wie Kodak oder Polaroid als Erfolgsfirmen die Entwicklung der Digitalfotografie verneint haben und welch passive Rolle man dort eingenommen hatte.

 

Ganz anders ist es bei den Sun-Rise Unternehmen. Dort, symbolisch gesprochen, geht die Sonne immer wieder auf – man erarbeitet sich zukünftige Markterfolge immer wieder neu. Über allem steht die Gesamtsicht des Unternehmens auf die Bedürfnisse der richtigen Kunden, die lukrativen Markt-Segmente.

 

Erlauben Sie zwei Frage an Sie:

Wie erkennen Sie in Ihrem Unternehmen entscheidende Marktverschiebungen?

 

Wie stellen Sie sicher, dass die für Ihre Firma attraktiven Marktpotenziale erkannt, bewertet und konsequent bearbeitet werden?

 

 

Als Anregung für Ihre Markt-Strategie hier einige Aspekte zum Wachstumstreiber Nachhaltigkeit.

 

Bis zum Jahr 2050 werden voraussichtlich neun Milliarden Menschen auf der Erde leben – momentan sind wir um die 7,3 Milliarden. Beinahe der gesamte Bevölkerungszuwachs wird vermutlich in den aktuell sehr armen Staaten von Afrika, Lateinamerika und Asien stattfinden. Überall wird der Wunsch nach Wohlstand, nach „einem Stück vom Kuchen“ vorhanden sein. Wer hat dann welchen Reichtum, wer welchen Besitz?

 

In der Notwendigkeit eines radikalen Gesinnungswandels in Hinblick auf den Umgang mit unserem Planeten liegen riesige Chancen – völlig  unabhängig davon, ob Sie ein kleines Unternehmen oder ein großer Konzern sind.

Denken Sie in diesem Zusammenhang beispielsweise an das extreme Anwachsen der Mega-Cities. Bereits jetzt lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in urbanen Regionen und bis in 40 Jahren sollen es mehr als zwei Drittel sein.

Es gibt interessante Chancen, die sich aus solchen Themen ergeben. Dann denken Sie doch mal über die Zukunftsmärkte für urbane Infrastruktur und Logistik nach. Wie gelingt der Sprung vom Passivhaus zur „Passivstadt“? Bietet die hohe Dichte, zum Beispiel durch die Nutzung von Abwärme, Chancen auf eine Verbesserung der Energiebilanz? Wie können Logistikdienstleistungen – speziell für die letzte Meile – und flankierende Services aussehen? Wie lassen sich städtische Flächen für die Landwirtschaft nutzen – das so genannte „Urban Agriculture“? Welchen Mehrwert bietet das ÖPNV-Schienennetz für den Transport von Gütern und Wertstoffen?  Oder was für Potenziale stecken in der proaktiven Anpassung von Infrastrukturen auf die Wetterextreme? Viele Experten sehen im Katastrophenschutz, zum Beispiel der Absicherung von Gebäuden gegen Hochwasser, Stürme, Flut oder Erdbeben einen riesigen Markt. Ein weiteres Innovationsfeld ist Wasser – die Wassergewinnung (insbesondere durch Entsalzung) und Wasseraufbereitung werden wichtige Zukunftsmärkte generieren. Dabei geht es auch um die erheblichen Kostensenkungspotenziale durch effiziente Wassernutzung und verbesserte Infrastrukturen.

 

Anlässlich der Weltausstellung Expo 2015, die im italienischen Mailand stattfand, wurde unter dem Motto „Feeding the Planet, Energy for life“ hochinteressante Ansätze vorgestellt. Der Leitsatz  wurde in vielen Länderpavillons spannend aufbereitet – von Gebäudefassaden, an denen Salate und Gemüse wachsen bis hin zu sparsamsten Bewässerungskonzepten spannte sich der Ideen-Bogen.

Auch auf der Expo 2017 in Astana (Kasachstan) ging es um das Leben auf diesem Globus.  Das Motto lautete „Energie der Zukunft“ und lenkte die Aufmerksamkeit sowohl auf die ausreichende und gesicherte Versorgung mit Energie in den Entwicklungsländern als auch um den generellen Übergang von fossilen zu erneuerbaren Energien.

 

Chancen über Chancen

Wenn Sie für sich und Ihr Unternehmen auf „Zukunftsmanagement“ setzen, dann sind mein Team von SLOGAN und ich – als Strategieberater für Markterfolg – gerne für Sie da. Sei es um Klarheit darüber zu bekommen, welches die Suchfelder für neue Geschäfte  sein können oder um Ansatzpunkte für Innovationen zu entdecken. Gerne beraten und begleiten wir Sie auch bei der Entwicklung Ihrer neuen oder modifizierten Unternehmens-Vision – um Ihre gesamte Firma auf die Zukunftswelten auszurichten.

 

Bleiben Sie ein Sun-Rise Unternehmen!

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und für die Zukunft alles Gute.

 


Pressemeldung zum 23. KICK Marketingforum

 

„Erfrischung für‘s Gehirn“

 

Beim 23. KICK Marketingforum begeistern Top-Redner mehr als 230 Führungskräfte.

 

 

 

 

„Wachsamkeit und Mut“ – dies sind Schlüssel für zukünftige Erfolge. Sei es im beruflichen, wie auch im persönlichen Leben. Mit dieser Botschaft  lässt sich ein hochspannender und informativer Nachmittag in der Filharmonie, Filderstadt zusammenfassen. Bereits zum 23. Mal fand dort am 25.10. 2017 das KICK Marketingforum statt. Eine Veranstaltung, die sich an Unternehmer und Führungskräfte richtet und neben Wissensvorsprung auch erstklassiges Networking bietet.

 

Der Strategieberater Wolf Hirschmann zeigte auf, dass gerade dann, wenn es Unternehmen gut geht, Wachsamkeit notwendig ist – seine These: „Erfolg ist kein Selbstläufer“. Mit Peter M. Endres holte er einen Überraschungsgast auf die Bühne. Der  ehemalige, jahrzehntelange Vorstandsvorsitzende eines Direktversicherers ist heute als Company Builder von Start up Firmen im Bereich Nachhaltigkeit aktiv. Gemeinsam stellten sie eine, mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt erstellte Studie über die Arbeitgeberattraktivität aus Sicht der Generation Y vor.

 

Wie wichtig Werte und Emotionen im Verkauf sind, präsentierte der Vertriebsexperte Roger Rankel. Als „Umsatzverdoppler“ lieferte er wertvollen Tipps aus seinem Ideenfundus. Für viel Furore sorgte auch der Wirtschaftsmentalist und „Mind Hacker“ Norman Alexander. Er zeigte auf, wie man tiefer in die Gedanken des Gegenübers eintauchen kann und damit eine vertrauensvolle Beziehung aufbaut. Höhepunkt war für viele Teilnehmer dann der Auftritt von Peter Kowalsky. Der „Bionade-Gründer“ erzählte seiner Geschichte vom Aufstieg und Fall des Familienunternehmens  - bis zum Verkauf an einen großen Konzern. Authentisch stellte er dann auch seinen persönlichen Neustart mit INJU, der Lebensenergie zum Trinken, vor.

Für die perfekte Organisation wurde der Veranstalter, die Slogan Strategieberatung, rundum gelobt – dieser Nachmittag sei „Erfrischung für’s Gehirn“, so das Fazit eines Teilnehmers aus der Geschäftsleitung des Unternehmens Kärcher.

 

Bildlegende:   

Top-Referenten beim KICK Marketingforum:  Peter M. Endres, Norman Alexander, Wolf Hirschmann, Peter Kowalsky, Roger Rankel.
Foto: Sage press/SLOGAN